Sie planen ein Haus für Ihre junge Familie zu bauen?
In diesem Blogbeitrag erkläre ich Ihnen, was Sie vor, während und nach der Bauphase bei Ihrem Familien-Bauprojekt beachten sollten.

So gelingt Ihnen ein stress­freier Hausbau, den Sie gut mit Ihrem Job und der Familie ver­ein­ba­ren können.

Vor dem Hausbau mit Kindern:

1. Denken Sie an die Beantragung der mög­li­chen Fördermittel für Familien mit Kindern.

Mein Tipp ist: Lassen Sie sich dabei von Ihrem Finanzierungsberater bera­ten. Holen Sie mög­lichst meh­rere Finanzierungsangebote ein.

Das Wichtigste für 2021 ist, dass für das Baukindergeld 2021 eine Frist läuft, die Sie nicht ver­pas­sen soll­ten, wenn Sie Baukindergeld bean­tra­gen möch­ten. Die Bundesregierung hat ein soge­nann­tes Baukindergeld als staat­li­che Förderung beim Hausbau und Hauskauf eingeführt.

Familien mit Wohneigentum kön­nen dabei bis zu 1.200 € pro Kind und Jahr für einen Zeitraum von 10 Jahren erhal­ten. Das Baukindergeld ist ein staat­li­cher Zuschuss, den Sie nicht zurück­zah­len müs­sen. Der Zuschuss soll es Familien mit Kindern und Alleinerziehenden leich­ter machen, ein eige­nes Haus oder eine Eigentumswohnung zu finan­zie­ren. Pro Kind erhal­ten Sie also bis zu 12.000 Euro, aus­ge­zahlt in 10 jähr­li­chen Raten zu je 1.200 Euro.
Diese Frist endet am 31. März 2021. Bis dahin muss ent­we­der der Kaufvertrag unter­schrie­ben oder die Baugenehmigung/Freistellung erhal­ten sein. Diese Frist zur Beantragung des Baukindergeldes wurde bereits ein­mal um 3 Monate ver­län­gert. Daher ist es rat­sam, dass Sie schnell mit Ihrem Finanzierungsberater Kontakt auf­neh­men damit Sie die Anträge recht­zei­tig stel­len kön­nen.

2. Durchdenken Sie Ihre Raumplanung auch für die Zeit, wenn die Kinder her­an­wach­sen oder aus dem Haus ausziehen.

  • Brauchen Sie wirk­lich so viel Fläche?
  • Reicht Ihnen 1 Bad, um des­sen “Belegung” Sie sich mit her­an­wach­sen­den Teenagern spä­ter strei­ten müssen?
  • Oder ist es etwa klü­ger, die Gästetoilette um eine zusätz­li­che Dusche zu erwei­tern, um Stress zu verhindern?
  • Wie könnte sinn­volle Raumaufteilung aus­se­hen, damit Sie Räume spä­ter z.B. als Einliegerwohnung abtren­nen und ver­mie­ten können?

All die­sen indi­vi­du­el­len und teils abs­trak­ten Fragestellungen soll­ten Sie sich stel­len. Auch wenn es ver­mut­lich noch etwas dau­ert, bis Sie sich mit dem Thema “Auszug der Kinder” beschäf­ti­gen müs­sen, emp­fehle ich Ihnen,  früh­zei­tig, also bereits in der Planungsphase Ihres Hauses, all diese Gedanken in Ihre Planung ein­flies­sen zu lassen.

Nehmen Sie sich des­halb Zeit für die Raumplanung und zie­hen Sie früh­zei­tig eine:n Planer:in und Expert:in hinzu, der Ihnen eine sinn­volle Raumaufteilung erstellt, die Sie ohne viel Aufwand an Ihre unter­schied­li­che Lebensphasen anpas­sen können.

3. Bereiten Sie sich gut auf Ihr Hausbauprojekt vor.

Wie soll das gehen?”, werden Sie fra­gen. “Keine Zeit,…schon gar nicht mit Kindern,…”

Stimmt, für lange, zeit­rau­bende Recherchen soll­ten Sie keine Zeit ver­lie­ren. Denn jede freie Minute, die Ihnen zur Verfügung steht, wird ohne­hin bereits in Ihren Hausbau fließen.

Gleichzeitig möch­ten Sie stress­frei bauen und den­noch genug Zeit für Ihre Kinder haben, in der Sie wirk­lich ent­spannt sind.

Mit mei­nem erprob­ten Online-Kurs Bauherrenführerschein geht das, denn darin bereite ich Sie in zusam­men gerech­net nur 4 Stunden per­fekt auf Ihr gro­ßes Projekt vor. Die Inhalte sind so auf­ein­an­der abge­stimmt, dass Sie früh­zei­tig alle wich­ti­gen Informationen direkt zur Hand haben. Der Bauherrenführerschein ver­mit­telt Ihnen zudem, wie Sie die rich­ti­gen Prioritäten set­zen und was der opti­male Bauablauf bei Ihrem Projekt ist. Was die wei­te­ren Vorteile im Bauherrenführerschein sind, erfah­ren Sie » hier.

Deshalb setze ich als Verbraucherbaurechtsexpertin auf Ihre gute Vorbereitung, damit Sie nicht vor­schnell und ohne Plan han­deln. Denn wenn Ihnen das eigene Wissen fehlt, kann das fatale Folgen haben, die sich auch auf Ihr fami­liä­res Miteinander aus­wir­ken können.

 

Während der Bauzeit mit Kindern…ist das das normale Szenario:

Der Bau beginnt end­lich und am Anfang ist noch alles span­nend: Das Grundstück ist aus­ge­sucht und gekauft und das Bodengutachten (hof­fent­lich) ein­ge­holt. Die Kinder spie­len auf dem Grundstück, Sie span­nen wahr­schein­lich ein Schnurgerüst und träu­men sich schon ein­mal ins neue Zuhause.

Dann kom­men end­lich die Bagger und alle schauen gebannt zu, wenn die Baugrube aus­ge­ho­ben wird »Endlich geht es “richtig” los.

Eine ganz beson­dere Lebensphase beginnt spä­tes­tens jetzt — denn Sie fan­gen spä­tes­tens jetzt an zu rea­li­sie­ren, dass es kein Zurück mehr gibt.

Ich finde, dass spä­tes­tens jetzt Kinder auf der Baustelle nichts mehr ver­lo­ren haben. Das ist mei­nes Erachtens der Fall, wenn die Baustelle gesi­chert werden muss, die Bodenplatte gegos­sen und die Bewehrungseisen aus der Bodenplatte schauen. Aber keine Bange, bald dür­fen Sie sie wie­der mit ins neue Haus neh­men. Oder bes­ser gesagt: In den Rohbau. Und der steht schnel­ler, als Sie den­ken. Sowohl mit einem Fertighaus, als auch mit einem Massivhaus.

Was mehr Ihrer Geduld und Zeit in Anspruch nimmt, sind die Ausbauphasen. Sollten Sie Eigenleistungen ein­ge­plant haben, kommt jetzt Ihre Zeit. Eigenleistungen soll­ten Sie bereits in der Planungsphase klug und rea­lis­tisch ein­pla­nen. Auch hier berät Sie ein seriö­ser Finanzierungsexperte indi­vi­du­ell und sicher.

Mein Tipp: Planen Sie sich jetzt eigene Auszeiten mit Ihren Kindern ein. Mit einer guten Vorbereitung und dem rich­ti­gen Plan, funk­tio­niert das prima.

Geht es hin­ge­gen nicht plan­mä­ßig wei­ter oder werden die Terminpläne nicht ein­ge­hal­ten, kommt es schnell zu unvor­her­ge­se­he­nen Mehrkosten. Wenn dann tech­ni­sche oder recht­li­che Fragen geklärt werden müs­sen, ste­hen Kinder oft im Weg und Ihre Nerven werden stark stra­pa­ziert. Ein schlech­tes Gewissen ist dann vor­pro­gram­miert und Sie werden das Gefühl haben, dass Ihnen die Zeit fehlt, allen Anforderungen (Job, Kinder, Baustelle) gerecht zu werden. Das habe ich lei­der schon unzäh­lige Male genau so erlebt. Und aus eige­ner Erfahrung weiß ich: Alle Kinder spü­ren die Unsicherheiten und Stress der Eltern.

Deshalb ist es mei­nes Erachtens sehr wich­tig, dass Sie sich von Anfang gut vor­be­rei­ten und die rich­ti­gen Partner an Ihre Seite holen. Es lohnt sich in jeder Hinsicht.

Und sehen Sie es doch ein­mal so: Die gewon­nene Zeit kön­nen Sie in die schö­nen Dinge des Hausbaus inves­tie­ren, wie zum Beispiel die Küchenplanung.

 

Nach dem Bauen…kann es endlich an die Möblierung gehen:

Ich finde, es gibt nur 3 Dinge, mit denen Sie sich in Sachen Möblierung bereits wäh­rend der Bauphase inten­siv beschäf­ti­gen müs­sen. Das ist die Küchen- und Badplanung und wenn Sie Einbaumöbel von einem Schreiner pla­nen. (Neben der Tatsache, dass Sie ohne­hin noch so Vieles Bemustern müs­sen. Badobjekte, Türen, Böden, Fenster,…)

Deshalb und aus einem ande­ren Grund emp­fehle ich Ihnen, die Auswahl neuer Möbel, wie Sofa, Bett, Teppiche, Lampen usw. auf die Zeit nach dem Einzug zu ver­le­gen. Warum? Weil Sie dann bereits einige Tage im Haus leben und bereits Erfahrungen mit Ihrer indi­vi­du­el­len Raumnutzung gesam­melt haben.

Wenn Sie diese Geduld auf­brin­gen, wird die rest­li­che Einrichtung ein „Kinder“spiel sein.

Und: Mit dem Geld, das Sie mit dem Absolvieren mei­nes Online-Kurses Bauherrenführerschein ein­spa­ren, kön­nen Sie sich für das Einrichten eine:n Expert:in leis­ten, der Sie bei der Planung und der Umsetzung Ihrer Wunsch-Einrichtung unterstützt.

Hier kom­men noch­mal meine 8 wich­tigs­ten Tipps für den Hausbau mit Kindern:

TIPP Nr. 1
Eigenes Fachwissen anei­ge­nen, Präsenz auf der Baustelle zei­gen, fach­lich kom­pe­tent und klar mit den Baupartnern austauschen.

Partnerschaftlich aber pro­fes­sio­nell mit den Handwerkern umzu­ge­hen bringt viele Vorteile. Nicht nur, aber gern immer mal wie­der: Kaffee, Kuchen und Leckeres zum Snacken vor­bei­brin­gen, Präsenz zei­gen und offen kom­mu­ni­zie­ren. So werden Sie viel­leicht die Lieblingsbauherren und bekommt bes­sere Leistungen. Die Stimmung ist gut und die Handwerker:innen arbei­ten so ein­fach mit mehr Freude und Motivation für Sie.
Aber Achtung: Seien Sie nicht zu kum­pel­haft, sonst errei­chen Sie dass Gegenteil und die Handwerker neh­men Sie nicht ernst.

TIPP Nr. 2
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Ohne bau­be­glei­tende Qualitätskontrolle geht nichts! Die Arbeiten müs­sen regel­mä­ßig von einem unab­hän­gi­gen Experten kon­trol­liert werden, denn nur so kön­nen grö­ßere Mängel ver­hin­dert werden. Fast 50 % der Baumängel ent­ste­hen wäh­rend der Bauphase. Bezahlt wird erst nach Kontrolle durch den baubegleitenden Qualitätskontrolleur. Die Vermittlung eines zuver­läs­si­gen und fach­lich her­aus­ra­gen­den Experten in Ihrer Nähe gehört übri­gens zu unse­rem Service für jeden Teilnehmer:in mei­nes Online-Kurses.

TIPP Nr. 3
Lesen, ver­ste­hen und Verantwortung über­neh­men
Keine Angst vor Ämtern. Den Bauantrag emp­fehle ich, per­sön­lich beim Bauamt abzu­ge­ben. Das ist ein Termin, den man übri­gens sehr gut mit den Kindern erle­di­gen kann. So wird der Bauantrag Nr. XYZ ein­fach greif­ba­rer und nah­ba­rer für die Entscheidungsträger beim Bauamt.

TIPP Nr. 4
Referenzen ein­ho­len und ein Netzwerk auf­bauen.
Sprechen Sie mit ande­ren Bauherren über deren Erfahrungen und nut­zen Sie Netzwerke. Es ist nicht nur gut sich mit Gleichgesinnten zu unter­hal­ten, son­dern sich auch gegen­sei­tig zu unter­stüt­zen, wenn man bei­spiels­weise einen Termin auf der Baustelle ohne die Kinder wahr­neh­men muss.

TIPP Nr. 5
Frühzeitig Förderanträge stel­len und mit dem Finanzierungsberater und dem Energieberater spre­chen, sonst ver­schenkt man Geld.

Tipp Nr. 6
Frühzeitig Raumplanung/Interieur beginnen

Anregungen gibt es bei Pinterest, Instagram und vie­len Plattformen und eben auch bei den Innenarchitekten und Interieurexperten. Bauglück ver­mit­telt dir die rich­tige Expertin

Tipp Nr.7
Bauvertrag prüfen las­sen
Wer sei­nen Bauvertrag nicht prüfen lässt, scha­det nicht nur sich und sei­nem Geldbeutel, son­dern auch sei­nen Kindern, denn exis­ten­ti­el­ler Stress kommt auch bei den Kindern an.
Das Urvertrauen der Kinder steht und fällt mit dem Vertrauen in Sie als Eltern. Ich glaube, dass weiß jede Mama und jeder Papa.

 

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Wenn Sie bereits wis­sen, dass Sie ein Fertighaus bauen möchten:

Wenn Sie noch unent­schlos­sen sind, wie Sie bauen möchten:

Checkliste: Hausangebote ver­gleich­bar machen:

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