Die Bau­ge­neh­mi­gung — Ab wann brau­chen Sie eine und wofür benö­tigt man die Bau­ge­neh­mi­gung über­haupt? 

Die Geneh­mi­gungs­phase eines Bau­pro­jek­tes — die Start­phase für Ihr Bau­pro­jekt

Dass man ein Bauvorhaben vor Bau­be­ginn geneh­mi­gen las­sen muss, ist wohl jedem Bau­her­ren klar. Immer wie­der kommt es aber zu Über­ra­schun­gen, Mehr­kos­ten und Zeit­ver­zug, wenn der Bau­herr sich mit die­ser  ‑so wichtigen- Phase nicht mit der gehö­ri­gen Inten­si­tät befasst. Das Bau­ge­setz­buch und die jewei­li­gen Lan­des­bau­ord­nun­gen regeln, was und wie gebaut wer­den darf:

Der Bebau­ungs­plan

Der Bebau­ungs­plan, regelt zum Bei­spiel die Art und das Maß der bau­li­chen Nut­zung, die maxi­mal bebau­bare Flä­che, die Abstands­flä­chen, die Anzahl der Geschosse, die Fas­sa­den und Ein­frie­dun­gen und, und, und.  Das zu wis­sen ist wich­tig, da man dann auch weiß, was der Nach­bar bauen darf. Häu­fig habe die Kom­mu­nen sogar eine Gestal­tungs­sat­zung, die vor­gibt, wie die Fas­sa­den­farbe, die Zie­gel oder Dach­for­men aus­ge­bil­det sein müs­sen. 

Bau­vor­anfrage

Falls Sie ein Grund­stück haben, das in einem Gebiet ohne Bebau­ungs­plan liegt, muss sich das Bauvorhaben gemäß § 34 Bau­ge­setz­buch in die Umge­bungs­be­bau­ung ein­fü­gen und eine Bau­vor­anfrage ein­ge­reicht wer­den.

Der Bebau­ungs­plan — daran müs­sen Sie sich hal­ten:

Wich­tig ist zunächst, dass der Bau­herr weiß, was er auf sei­nem Grund­stück über­haupt bauen kann. Hierzu haben die Städte und Gemein­den in der Regel einen Bebau­ungs­plan erstel­len las­sen, an des­sen Vor­ga­ben sich der Bau­herr zu hal­ten hat.

Für viele Bau­her­ren ist es nicht leicht, als Laien den Umfang des Bebau­ungs­plans zu erfas­sen. Daher haben viele Kom­mu­nen zwi­schen­zeit­lich ver­brau­cher­freund­li­che „Bau­fi­beln“  ent­wi­ckelt, die dem Bau­her­ren anschau­lich erklärt, was und wie gebaut wer­den darf. Hier sind die Bau­kör­per, die Dach­for­men, die Dach­über­stände und vie­les Mehr genau erklärt.

Die Geneh­mi­gungs­pla­nung über­nimmt in der Regel ein Archi­tekt oder aber die Pla­nungs­ab­tei­lung eines Gene­ral­über­neh­mers, der neben der Bau­leis­tung auch die Pla­nung erbrin­gen will.

Hat der Archi­tekt die Bau­ge­neh­mi­gung ein­ge­reicht und wird die Geneh­mi­gung von der Gemeinde erteilt,  bedeu­tet das jedoch nicht ohne wei­te­res, dass der Ent­wurf man­gel­frei ist.

Das schul­det der Archi­tekt Ihnen:

Der Archi­tekt schul­det einen Ent­wurf, der zu einer dau­er­haf­ten und nicht mehr zurück­nehm­ba­ren Bau­ge­neh­mi­gung führt.

Wann eine Geneh­mi­gung zurück­ge­nom­men wer­den kann:

Eine erteilte Geneh­mi­gung kann von der Behörde nach­träg­lich wie­der zurück­ge­nom­men wer­den, wenn sich die Pla­nung nach erneu­ter Prü­fung als (doch) nicht geneh­mi­gungs­fä­hig erweist. Das ist dann der Fall, wenn sich zum Bei­spiel der Nach­bar über die Bau­ge­neh­mi­gung beschwert und die Behörde ihm Recht gibt. Dann kann die Geneh­mi­gung  wegen feh­len­der Geneh­mi­gungs­fä­hig­keit zurück­ge­nom­men wer­den. Die­ses Risiko ist beson­ders hoch, wenn im soge­nann­ten „Frei­stel­lungs­ver­fah­ren“ agiert wird:

Was Sie tun kön­nen, um Ihre geneh­mi­gungs­fä­hige Pla­nung durch­zu­set­zen, falls diese von der Behörde nicht geneh­migt wird:

Ande­rer­seits kann es vor­kom­men, dass eine eigent­lich geneh­mi­gungs­fä­hige Pla­nung von der Bau­ge­neh­mi­gungs­be­hörde rechts­wid­rig nicht geneh­migt wird. Dann muss der Bau­herr, mit Hilfe eines im Bau­recht ver­sier­ten Anwal­tes, Wider­spruch gegen die Ver­wei­ge­rung der Bau­ge­neh­mi­gung ein­zu­le­gen. Die BAU­GLÜCK GmbH kann Ihnen hier­für die rich­ti­gen Spe­zia­lis­ten nen­nen.

Der Bau­herr sollte wis­sen, dass eine feh­lende Geneh­mi­gung einen wich­ti­gen Grund für eine außer­or­dent­li­che Kün­di­gung des Bau­herrn begrün­den kann, hier sollte jedoch auf jeden Fall  VOR der Kün­di­gung ein Fach­an­walt zu Rate gezo­gen wer­den, der Ihnen über die Bau­glück GmbH sehr gern ver­mit­telt wird.


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