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Der Einstieg in die Vertragsbeziehung macht den Unterschied
Warum Bauherren immer wieder mit Fertighausfirmen in Konflikte geraten.

In einem unse­rer letz­ten Blogposts haben wir über die unwirk­sa­men Klauseln von Fertighausverträgen berich­tet und Ihnen ins­ge­samt einige unwirk­same Klauseln vor­ge­stellt. Heute möchte Ihnen Manuela Reibold-Rolinger klar machen, warum Bauherren immer wie­der mit Fertighaus­firmen in Konflikte gera­ten. Oft liegt das Problem im Start der Vertragsbeziehung.

Im Musterhauspark zum Vertragsabschluss überredet

Viele pri­vate Bauherren werden, bevor sie ein Grundstück besit­zen, z.B. in einem Muster­hauspark oder aber auf Messen zum Abschluss eines Vertrages mit einer Fertighausfirma über­re­det. Zu die­sem Zeitpunkt haben 89,9% der ver­trag­schlies­sen­den Bauherren noch kein Grundstück.

Die Baufirma sagt dann in der Regel, dass es für Bauherren kein Problem sei, ein Grundstück nach­wei­sen zu kön­nen und dass man ein kos­ten­freies Rücktrittsrecht erhält, sollte man kein Grundstück fin­den. Aber in der Tat ist das Finden von Grundstücken durch­aus pro­ble­ma­tisch, was sehr häu­fig dazu führt, dass man nicht ohne wei­te­res aus dem Vertrag aus­stei­gen kann.

Problematischer Ablauf

Spätestens jetzt tre­ten oft­mals aber Probleme in der Vertragsbeziehung auf: Gemeinsam mit den Bauherren bemüht man sich, nach­dem der Vertrag für ein “Haus von der Stange” unter­schrie­ben wurde, im nächs­ten Schritt um einen Bauantrag. Nicht sel­ten kommt es aber vor, dass das Bauvorhaben auf dem gewähl­ten Grundstück nicht so, wie im Vertrag enthalten, umsetz­bar ist. Das bedeu­tet, der Bauantrag ist in der vor­ge­se­he­nen Form nicht geneh­mi­gungs­fä­hig.

Die technische Prüfung und ihre Tücken

Eine wei­tere Tücke stellt die tech­ni­sche Prüfung dar, wenn diese zu dem Ergebnis kommt, dass bei­spiels­weise ein­zelne Bauteile nicht aus­ge­führt werden kön­nen. So kommt es hier oft­mals zu erheb­li­chen Umplanungen und für die Bauherren neue Festlegungen. Dies hat höhere Preise und Nachträge zur Folge, die nicht sel­ten im fünf­stel­li­gen Bereich lie­gen. Außerdem ver­lie­ren Sie als Bauherren wert­volle Zeit.

Lesen Sie unten wei­ter… 

Die Bemusterungsfalle

Zur nächs­ten Falle könnte die Bemusterung für Sie werden, wenn Ihnen nach der Bemusterung ein Hauspreis von z.B. 360.000 Euro vor­ge­rech­net wird, anstatt der im fest­ge­schrie­be­nen Vertrag 300.000 Euro. Dazu muss man wis­sen, dass Bauherren sich nur sel­ten 1:1 für die Ausstattung ent­schei­den, die das “Musterhaus von der Stange” auf­weist. Selbst in Ihren Augen kleine Veränderungen, seien es andere Badobjekte, Fensterfarben, o.ä., kön­nen zu enor­men Preissteigerungen füh­ren. Ist der Vertrag zu die­sen Zeitpunkt aber, wie so oft, bereits unter­zeich­net, gera­ten Sie in eine Zwickmühle.

Die Finanzierungsbestätigung

Sollten all diese genann­ten Mehrkosten auf Sie zukom­men, dürfte es schwie­rig sein, nun eine neue Finanzierungsbestätigung von der Bank zu erhal­ten. Und: Der Zeitraum zwi­schen den vor­ge­nann­ten Abläufen kann häu­fig über 1 Jahr lie­gen, in vie­len Fällen müs­sen Sie dann schon Bereitstellungszinsen zah­len. Wann es dann end­lich zum Aufbau Ihres Hauses kommt und die Abnahme erfol­gen kann, steht meist in den Sternen.

Vermeiden Sie deshalb unbedingt diese FALSCHE Reihenfolge:

1.) Vertragsunterzeichnung

2.) Kauf eines Grundstückes

3.) Durchführung einer Baugenehmigung

4.) Technische Prüfung

5.) Bemusterung

6.) Finanzierungsbestätigung

7.) Errichtung des Hauses / Eigenleistung

8.) Abnahme

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