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In der aktuellen Zeit ist es sehr schwer ein passendes Baugrundstück zu finden. Sind Sie auf der Suche endlich fündig geworden, sollten Sie dennoch nicht übereilt handeln, ohne unsere Tipps beherzigt zu haben:

Jeder, der vor allem in Ballungsgebieten aktu­ell auf der Suche nach bebau­ba­rem Grund ist, weiß, wovon wir sprechen.

Dennoch empfehlen wir Ihnen: Handeln Sie nicht übereilt, wenn Sie endlich das Traumgrundstück gefunden haben. 

Wir geben Ihnen hier die essen­ti­el­len Tipps an die Hand, die Sie ken­nen soll­ten, bevor Sie als pri­va­ter Bauherr bzw. Grundstückskäufer auf das Grundstücksangebot eingehen:

Sehen Sie genau hin — ohne Bebauungsplan geht bei der endgültigen Auswahl Ihres Baugrundstückes gar nichts.

Kaufen Sie das Grundstück nicht (über­eilt), ohne den Bebauungsplan gese­hen zu haben.
TIPP In vie­len Baugebieten gibt es noch freie Lückengrundstücke. Genau hin­schauen lohnt sich daher.

Der Grundstückkauf muss wohl über­legt sein und wird im idea­len Falle von einem Fachanwalt vor Unterzeichnung geprüft.

So ist der Vertrag unwirksam:

Ein Grundstückskauf muss IMMER bei einem Notar beur­kun­det werden, wenn ihnen jemand ein Grundstück ohne Notarvertrag anbie­tet, führt dies zur Unwirksamkeit des Vertrages.

Nutzen Sie als Käufer die 14 Tage Frist zur Prüfung des Grundstückkaufvertrages:

Der Notar ist ihnen gegen­über ver­pflich­tet für die Prüfung des Vertrages min­des­tens 14 Tage ein­zu­räu­men und auf Ihre Nachfrage hin seine Urkunde zu erläu­tern. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Ein Notar ist zur Objektivität und Information ver­pflich­tet. Sollten Sie Zweifel an der Unabhängigkeit des Notars haben, zögern Sie nicht, einen eige­nen Notar vor­zu­schla­gen, schließ­lich bezahlt in der Regel der den Notar, der das Grundstück erwirbt.

Informieren Sie sich über die Bauvorschriften und Bebauungspläne:

Sie soll­ten im Zusammenhang mit dem Notarvertrag das Grundstück zuvor gese­hen haben und wis­sen, wie die ört­li­chen Bauvorschriften und Bebauungspläne sind. Nichts ist trau­ri­ger als die ( zu ) späte Gewissheit, dass man auf dem Grundstück nicht so bauen kann, wie man sich das vor­ge­stellt hat.

Achtung bei zusätzlichen Vereinbarungen:

Im Vertrag muss auf jeden Fall gere­gelt werden, dass das Grundstück bebau­bar ist. Falls das Grundstück noch bebaut ist und abge­ris­sen werden muss oder Bäume gefällt werden müs­sen, muss auch dies im Vertrag gere­gelt werden.

Kaufen Sie nicht die Katze im Sack!

Idealerweise erhält man vor dem Kauf vom Käufer die Erlaubnis ein Bodengutachten zum Baugrund ein­zu­ho­len. So kauft man nicht die Katze im Sack!

Der Grundbuchauszug ist der Ausweis des Grundstückes:

Wichtig, wie die Klarheit über den Baugrund ist auch die Klarheit über den Inhalt des Grundbuches. ( Das ist quasi der Ausweis des Grundstücks ) Dort ist immer ver­merkt, inwie­fern das Grundstück genutzt werden kann, ob es durch Grundschulden belas­tet oder durch ein Wege oder Fahrrecht eines Nachbarn in der Bebaubarkeit beein­träch­tigt ist.

Der Notar sieht das Grundbuch ein. Sie soll­ten dies aber grund­sätz­lich auch selbst tun. Eine Vorsprache beim Grundbuchamt kos­tet nur wenige Minuten und 20 Euro für den aktu­el­len Auszug aus dem Grundbuchblatt. Erst dann haben Sie Gewissheit, dass das Grundstück frei von Lasten Dritter ist und beschränkt ist oder wer tat­säch­lich ein­ge­tra­ge­ner Eigentümer des Grundstückes ist.

Kaufpreis — Übergabe und Haftung: Auch das sollte geklärt werden:

Mit dem Käufer sollte man sich dann auch über die Kaufpreiszahlung und die Übergabe des Grundstücks eini­gen und seine Haftung klä­ren, falls es zu einer Verschlechterung des Grundstücks kommt. Hierzu kann man sich auf die Formulierungsvorschläge des Notars ver­las­sen. Aber auch beim Grundstückskauf gilt:  Augen auf und einen Berater hin­zu­zie­hen, damit es nicht zu Überraschungen kommt. Nur wer weiß, wor­auf man ach­ten muss, kann wis­sen, wie man sich schützt.

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