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Deshalb raten wir Ihnen, dass Sie Ihren Bauvertrag unbedingt von Profis überprüfen lassen sollten: 

Über 87 % aller Bauverträge sind schlicht NICHT unterschrifts­reif und Laien kön­nen das nicht erkennen.

Werden Vertragslücken und Fallstricke in Hausbauverträgen nicht erkannt, kön­nen Ihnen als pri­vate Bauende sehr hohe, zusätz­li­che Baukosten und Risiken entstehen.

Hand aufs Herz:

Verstehen Sie all diese Klauseln in Schriftgröße 5 auf der Rückseite Ihres Bauvertrages, die so ganz unschein­bar als „Allgemeine Vertragsbedingungen“ bezeich­net werden?

Es würde mich ehr­lich gesagt wun­dern, denn die meis­ten Bauherren sind keine Juristen und ver­ken­nen, dass sich hin­ter unzu­läng­li­chen oder unkla­ren Regelungen fast immer Nachteile und Mehrkosten für die Verbraucherbauherren verbergen.

Das ist ein Mustervertrag, die Kosten für eine Vertragsprüfung sind herausgeworfenes Geld“

Ich weiß, dass viele Bauherren den Versprechungen der Vertriebsmitarbeiter der Haushersteller ver­trauen und wirk­lich glau­ben (wol­len), dass das ein „Mustervertrag ist, den schon viele Bauherren ohne Beanstandung unter­schrie­ben haben“.

Das mag sein, doch meist sind das genau jene Bauherren, die am Ende aber Bauverzug, Mehrkosten, Bauverzug und teure Rechtsstreitigkeiten auf sich neh­men muss­ten, um über­haupt in ihr Haus ein­zie­hen zu können.

 „Das Geld für die Vertragsprüfung spare ich mir“

So ist die Denkweise vie­ler Bauherren, die zuge­ge­be­ner­ma­ßen an allen Ecken und Enden ihr Budget bei­sam­men hal­ten müs­sen — doch in die­sem Fall spa­ren Sie am fal­schen Ende. Ich kann Ihnen ver­si­chern, dass man selbst mit den bes­ten Bauanwälten Deutschlands kei­nen Prozess gewin­nen kann, wenn man einen unaus­ge­wo­ge­nen Vertrag unter­schrie­ben hat. Häufig werden die Bauherren dann von den Richterinnen und Richtern dar­auf hin­ge­wie­sen, dass man das doch unter­schrie­ben habe und sie davon aus­ge­hen, dass dann auch alles ver­stan­den wurde. So ist es aber lei­der nicht, und meist ist es dann zu spät.

Blindes Vertrauen: Kennen Sie die Schlange Kaa aus dem Dschungelbuch? 

Das ist einer mei­ner Lieblingsfilme aus mei­ner Kindheit, übri­gens. Aber zurück zum Dschungelbuch und Mogli: Mogli ist durch blin­des Vertrauen in eine Falle der Schlange Kaa getappt und konnte nur durch gro­ßes Glück von Shir Kahn, dem Tiger, geret­tet werden. Leider haben wir aber in den sel­tens­ten Fällen einen Shir Khan an unse­rer Seite.

Deshalb möchte ich Ihnen folgende Ratschläge für die Erstellung Ihres Bauvertrag geben:

  • Vertrauen Sie nicht blind den Aussagen der Hausbaufirmen, denn Sie ste­hen als Laie immer dem Profi der Baufirma gegenüber.
  • Kennen Sie Ihre Rechte!
  • Lassen Sie sich nicht einlullen.
  • Unterschätzen Sie nicht das Risiko eines schlech­ten und gege­be­nen­falls nich­ti­gen Bauvertrages.
  • Lassen Sie Ihren Vertrag auf jeden Fall von einer/einem Fachanwalt/Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht, der/die sich im VERBRAUCHERBAURECHT aus­kennt und in die­sem spe­zi­el­len Rechtsgebiet ver­siert ist, prüfen.
  • Lösen Sie sich von dem Gedanken, dass die Vertragsprüfung teuer ist — das Geld ist wirk­lich gut inves­tiert und erspart Ihnen um ein Vielfaches höhere Kosten, falls etwas schief geht.

Wenn Sie dann noch den Bauherrenführerschein absol­vie­ren und sich schon in der Planungsphase durch einen baubegleitenden Qualitätskontrolleur beglei­ten las­sen, machen Sie alles richtig und Sie werden schon bald sicher und ohne grö­ßere Probleme in Ihr Traumhaus ein­zie­hen können.

Der Königsweg für Ihr Bauprojekt sieht des­halb mei­nes Erachtens so aus:

> Absolvieren Sie den Bauherrenführerschein > wei­tere Informationen zu mei­nem Online-Kurs fin­den Sie hier.

> Lassen Sie Ihren Bauvertrag prüfen > Manuela Reibold-Rolinger und Ihr Team in der Fachanwaltskanzlei Reibold-Rolinger erstel­len eine kos­ten­freie Ersteinschätzung Ihres Bauvertrages und ein unver­bind­li­ches Angebot zur Prüfung des Vertrages.. Hier kön­nen Sie Ihre kos­ten­freie Ersteinschätzung anfordern. 

>Ziehen Sie schon in der Planungsphase Ihres Hausbauprojektes eine bau­be­glei­tende Qualitätskontrolle hinzu. Als Teilnehmer:in des Bauherrenführerscheines emp­feh­len wir Ihnen einen Experten ganz in der Nähe Ihres Bauvorhabens.

Urteil zu Abhängigkeit von Bauvertrag und Grundstückskaufvertrag:

Weshalb Sie sich nicht auf Musterverträge ver­las­sen soll­ten und wieso die Vertragsprüfung durch eine/n juris­ti­schen Experten so wich­tig ist, schil­dere ich Ihnen in die­sem aktu­el­len Urteil:

Viele Bauherren las­sen sich von Baufirmen ködern, die gleich­zei­tig ein Grundstück versprechen.

Wenn die bei­den Verträge von­ein­an­der anhän­gig sind, müs­sen beide Verträge beim Notar beur­kun­det werden. Viele Verbraucher wis­sen das nicht.

Das Kammergericht Berlin hat jüngst ent­schie­den, dass ein Bauvertrag, der eine recht­li­che Einheit mit einem Grundstückskaufvertrag bil­det, eben­falls nota­ri­ell beur­kun­det werden muss. Geschieht das nicht, sind im Zweifel beide Verträge nichtig.

Ob tat­säch­lich eine Verbindung zwi­schen dem Bauvertrag und dem Grundstückskaufvertrag besteht, muss im Einzelfall geprüft werden. Den Sachverhalt sollte man auf jeden Fall von einer/einem Verbraucherbaurechtsexpertin/Verbraucherbaurechtsexperten prüfen las­sen, denn die­ser ist häu­fig nicht klar und die Prüfung gehört auf jeden Fall in die Hände juris­ti­scher Experten.

Die Abhängigkeit des Bauvertrages vom Kaufvertrag reicht manch­mal nicht aus, um von einer Beurkundungspflicht des Bauvertrages auszugehen.

Das Risiko für Verbraucher liegt auf der Hand, da diese häu­fig auch die Hinweise des Notars miss­ver­ste­hen. So war es auch in dem Fall, den das Kammergericht Berlin zu ent­schei­den hatte:

Hier hatte ein Verbraucher die Bebauung sei­nes Grundstücks geplant. Ein Bauherr erwarb darin ein Grundstück mit nota­ri­el­lem Kaufvertrag und bestellte geson­dert mit einem nicht beur­kun­de­ten Bauvertrag die Herstellung eines Gebäudes von einem Generalunternehmer.

Nachdem beide Parteien in Streit gerie­ten, lan­dete der Fall vor Gericht. Das stellte fest, dass der Kaufvertrag nich­tig ist, weil der Bauvertrag nicht beur­kun­det wurde. Der Bauherr ver­lor daher das Grundstück und den Bauvertrag!

Das klingt lei­der wie „Gehen Sie zurück auf Los“ und war in die­sem beschrie­be­nen Fall auch mit erheb­li­chem Zeitverlust und Mehrkosten ver­bun­den. Jede Partei kann sich näm­lich auf die Nichtigkeit berufen.

Deshalb noch­mals mein Hinweis: Die Prüfung eines Bauvertrages gehört in die Hände von Profis. Zu glau­ben, dass man das schon selbst kann, ist unrealistisch.

Fordern Sie des­halb hier eine unver­bind­li­che und kos­ten­freie Ersteinschätzung Ihres Bauvertrages an.

Das sind die Top Five der Punkte, die in Bauverträgen oft gar nicht oder nur unzulänglich geregelt sind:

  1. Fehlende Einbindung des Grundstückes
  2. Unzureichende Baubeschreibung
  3. Unausgewogene Bauherrenpflichten
  4. Intransparente Bauzeitenregelung
  5. Schlechte Zahlungspläne

 

Sie ste­hen noch am Anfang Ihres Projektes? Dann starten Sie am bes­ten hiermit:

Wenn Sie bereits wis­sen, dass Sie ein Fertighaus bauen möchten:

Wenn Sie noch unent­schlos­sen sind, wie Sie bauen möchten:

So machen Sie Hausangebote ver­gleich­bar: