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Die Krux mit der Bau-und Leistungsbeschreibung

Die Krux mit der Bau-und Leistungsbeschreibung

Die Bau-und Leistungsbeschreibung ist das Herzstück Ihres Bauvertrages

Die Bau-und Leistungsbeschreibung ist das Herzstück und Bestandteil eines jeden Eigenheim Projektes, sei es beim Kauf einer Wohnung oder eines Hauses von einem Bauträger oder beim Bau eines Hauses mit einem Generalunternehmer oder der Errichtung eines Fertighauses.

Eine unvoll­stän­dige und falsch ver­stan­dene Bau-und Leistungsbeschreibung kann Ihr Bauvorhaben in eine tiefe Krise stür­zen und lässt nicht wenige Bauherren zahl­rei­che schlaf­lose Nächte verbringen.

In mei­ner Kanzlei erlebe ich fast täg­lich hilf­lose Bauherren, deren Eigenheimprojekt ins Wanken gera­ten ist, weil der Bau-und Leistungsbeschreibung nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Deshalb habe ich hier meine Kurzübersicht zur Bau-und Leistungsbeschreibung für Sie zusammengestellt. 

Nicht blind auf den zukünftigen Vertragspartner verlassen

Bauherren sind in der Regel Baulaien, und soll­ten sich nicht blind dar­auf ver­las­sen, dass die Bau-und Leistungsbeschreibung alles ent­hält, was mit dem Vertragspartner bespro­chen wurde.

Lassen Sie des­halb die Bau-und Leistungsbeschreibung immer durch einen unab­hän­gi­gen Bausachverständigen genau prüfen und zwar bevor der Bauvertrag unter­schrie­ben wird.

Wie Sie einen her­vor­ra­gen­den Bausachverständigen fin­den? Als Teilnehmer unse­res Online-Kurses Bauherrenführerschein emp­fehle ich Ihnen von mir hand­ver­le­sene Experten zur baubegleitenden Qualitätskontrolle in der Nähe Ihres Bauprojektes. Der / Die Sachverständige prüft Ihre Bau-und Leistungsbeschreibung auf Herz und Nieren. Und das direkt in der Nähe Ihrer Baustelle.

Keine Unterschrift ohne vorherigen Check der Bau-und Leistungsbeschreibung

Unterschreiben Sie kei­nen Bauvertrag, wenn Ihr unab­hän­gi­ger Sachverständiger die Bau-und Leistungsbeschreibung noch nicht über­prüft hat. Sie erhal­ten näm­lich für den fest­ge­leg­ten Preis (in der Regel Festpreis bei Fertighausprojekten) nur genau das, was in der Bau-und Leistungsbeschreibung drin steht. Auf münd­li­che Vereinbarungen kann und darf man sich nicht ver­las­sen. Es gilt nur das, was im Vertrag steht!

Je kür­zer die Bau-und Leistungsbeschreibung, umso genauer soll­ten Sie hin­schauen. Meist sind viele Leistungen, von denen Sie den­ken, dass der Vertragspartner sie Ihnen schul­det, nicht enthalten. Die Folge sind oftmals: 

  • Mehrkosten in 5‑stelliger Höhe, die Sie nicht ein­kal­ku­liert haben.
  • Zeitraubende und psy­chisch belas­tende Diskussionen.

Wenn Sie hier als Bauherr nicht Eigenverantwortlich han­deln, zie­hen Sie in jeder Hinsicht den Kürzeren. So weit muss es nicht kommen.

Was der Begriff “bau­seits” damit zu tun hat, fasst die­ser Blogartikel zusam­men (»Klick).

Risiken einer unzureichenden Bau-und Leistungsbeschreibung kennen

Die Krux der Bau-und Leistungsbeschreibung liegt also nicht nur in den Positionen, die nicht enthalten sind. Im Gegenteil: Eine umfang­rei­che Bau-und Leistungsbeschreibung bedeu­tet nicht gleich­zei­tig abso­lute Sicherheit für Sie als Bauherren. Sollte es trotz­dem zu Mängeln auf Ihrer Baustelle kom­men, kön­nen Sie sich mit einem rechts­si­che­ren Vertrag und einer exak­ten Bau-und Leistungsbeschreibung auf ein­deu­tige Regelungen beru­fen, mit denen Sie und Ihr Eigenheimprojekt nicht angreif­bar sind.

Sie kom­men also um die Überprüfung Ihrer Bau-und Leistungsbeschreibung und die juris­ti­sche Prüfung Ihres Bauvertrages nicht herum. Wenn die Baubeschreibung weder gele­sen, noch ver­stan­den wurde, birgt das Risiken und kann sehr teuer werden.

Wollen Sie erfah­ren, wie Sie sich als pri­va­ter Bauherr per­fekt auf Ihr geplan­tes Eigenheimprojekt vor­be­rei­ten kön­nen? Dann neh­men Sie an mei­nen kos­ten­freien Webinaren teil. Darin zeige ich Ihnen, wel­che Fehler Sie als Bauherr vermeiden kön­nen und wie Sie sich als Bauherr:in gut aufstellen!

Die Bau-und Leistungsbeschreibung ist das Herzstück Ihres Bauvertrages

Die Bau-und Leistungsbeschreibung ist das Herzstück und Bestandteil eines jeden Eigenheim Projektes, sei es beim Kauf einer Wohnung oder eines Hauses von einem Bauträger oder beim Bau eines Hauses mit einem Generalunternehmer oder der Errichtung eines Fertighauses.

Eine unvoll­stän­dige und falsch ver­stan­dene Bau-und Leistungsbeschreibung kann Ihr Bauvorhaben in eine tiefe Krise stür­zen und lässt nicht wenige Bauherren zahl­rei­che schlaf­lose Nächte verbringen.

In mei­ner Kanzlei erlebe ich fast täg­lich hilf­lose Bauherren, deren Eigenheimprojekt ins Wanken gera­ten ist, weil der Bau-und Leistungsbeschreibung nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Deshalb habe ich hier meine Kurzübersicht zur Bau-und Leistungsbeschreibung für Sie zusammengestellt. 

Nicht blind auf den zukünftigen Vertragspartner verlassen

Bauherren sind in der Regel Baulaien, und soll­ten sich nicht blind dar­auf ver­las­sen, dass die Bau-und Leistungsbeschreibung alles ent­hält, was mit dem Vertragspartner bespro­chen wurde. Lassen Sie des­halb die Bau-und Leistungsbeschreibung immer durch einen unab­hän­gi­gen Bausachferständigen genau prüfen und zwar bevor der Bauvertrag unter­schrie­ben wird.

Wie Sie einen her­vor­ra­gen­den Bausachverständigen fin­den? Als Teilnehmer unse­res Online-Kurses Bauherrenführerschein emp­fehle ich Ihnen von mir hand­ver­le­sene Experten zur baubegleitenden Qualitätskontrolle in der Nähe Ihres Bauprojektes. Der / Die Sachverständige prüft Ihre Bau-und Leistungsbeschreibung auf Herz und Nieren. Und das direkt in der Nähe Ihrer Baustelle.

Keine Unterschrift ohne vorherigen Check der Bau-und Leistungsbeschreibung

Unterschreiben Sie kei­nen Bauvertrag, wenn Ihr unab­hän­gi­ger Sachverständiger die Bau-und Leistungsbeschreibung noch nicht über­prüft hat. Sie erhal­ten näm­lich für den fest­ge­leg­ten Preis (in der Regel Festpreis bei Fertighausprojekten) nur genau das, was in der Bau-und Leistungsbeschreibung drin steht. Auf münd­li­che Vereinbarungen kann und darf man sich nicht ver­las­sen. Es gilt nur das, was im Vertrag steht!

Je kür­zer die Bau-und Leistungsbeschreibung, umso genauer soll­ten Sie hin­schauen. Meist sind viele Leistungen, von denen Sie den­ken, dass der Vertragspartner sie Ihnen schul­det, nicht enthalten. Die Folge sind oftmals: 

  • Mehrkosten in 5‑stelliger Höhe, die Sie nicht ein­kal­ku­liert haben.
  • Zeitraubende und psy­chisch belas­tende Diskussionen.

Wenn Sie hier als Bauherr nicht Eigenverantwortlich han­deln, zie­hen Sie in jeder Hinsicht den Kürzeren.

Was der Begriff “bau­seits” damit zu tun hat, fasst die­ser Blogartikel zusam­men (»Klick).

Risiken einer unzureichenden Bau-und Leistungsbeschreibung kennen

Die Krux der Bau-und Leistungsbeschreibung liegt also nicht nur in den Positionen, die nicht enthalten sind. Im Gegenteil: Eine umfang­rei­che Bau-und Leistungsbeschreibung bedeu­tet nicht gleich­zei­tig abso­lute Sicherheit für Sie als Bauherren. Sollte es trotz­dem zu Mängeln auf Ihrer Baustelle kom­men, kön­nen Sie sich mit einem rechts­si­che­ren Vertrag und einer exak­ten Bau-und Leistungsbeschreibung auf ein­deu­tige Regelungen beru­fen, mit denen Sie und Ihr Eigenheimprojekt nicht angreif­bar sind.

Sie kom­men also um die Überprüfung Ihrer Bau-und Leistungsbeschreibung und die juris­ti­sche Prüfung Ihres Bauvertrages nicht herum. Wenn die Baubeschreibung weder gele­sen, noch ver­stan­den wurde, birgt das Risiken und kann sehr teuer werden.

Wollen Sie erfah­ren, wie Sie sich als pri­va­ter Bauherr per­fekt auf Ihr geplan­tes Eigenheimprojekt vor­be­rei­ten kön­nen? Dann neh­men Sie an mei­nen kos­ten­freien Webinaren teil. Darin zeige ich Ihnen, wel­che Fehler Sie als Bauherr vermeiden kön­nen und wie Sie sich als Bauherr:in gut aufstellen!

Schlüsselfertig — bedeutet das pauschal und einzugsbereit bauen?

Schlüsselfertig — bedeutet das pauschal und einzugsbereit bauen?

Schlüsselfertig — bedeutet das pauschal und einzugsbereit bauen?

Was Sie als Bauherr zum Begriff “schlüsselfertig” wissen müssen:

 

Wenn man im Wörterbuch den Begriff  schlüs­sel­fer­tig ein­gibt, erhält man diese Information:

schlüs·sel·fer·tig

/ˈʃlʏsl̩fɛrtɪç,schlǘsselfertig/

Adjektiv

(in Bezug auf neue Häuser und Wohnungen) völ­lig fer­tig­ge­stellt und bezugsbereit.

 

Da denkt man doch als Bauherr: Genau das will ich haben, oder?

Leider kann man sich aber auf die­sen Begriff auf kei­nen Fall ver­las­sen, denn: Wenn das Leistungsverzeichnis nicht voll­stän­dig ist, ist der Rechtsstreit mit dem Unternehmer bereits vorprogrammiert.

Das müssen Sie zum Begriff “schlüsselfertig” wissen:

Da in der Regel neben der in den Angebotsunterlagen ange­bo­te­nen schlüs­sel­fer­ti­gen Bauererrichtung eine Bau- und Leistungsbeschreibung ver­ein­bart wird, ist die Leistungspflicht des Unternehmers und der ver­ein­barte Festpreis kei­nes­falls pau­scha­liert. Das heisst konkret: 

Es gilt nur das, was im Einzelnen vereinbart wurde.

Fast immer erge­ben sich bei einer unge­nauen und unvoll­stän­di­gen Bau- und Leistungsbeschreibung, trotz der ver­spro­che­nen schlüs­sel­fer­ti­gen Errichtung, für die Bauherren unvor­her­ge­se­hene Mehrkosten.

Der Kontext des Vertrages ist heranzuziehen — das machen die Gerichte klar:

Die Gerichte machen klar, dass bei der Auslegung des Begriffs „schlüs­sel­fer­tig“ der kom­plette Vertragsinhalt her­an­zu­zie­hen und ent­spre­chend aus­zu­le­gen ist.

Wenn eine Leistung als „schlüs­sel­fer­tig“ ange­bo­ten ist, bedeu­tet das nicht auto­ma­tisch, dass der Unternehmer eine grund­sätz­lich kom­plett pau­scha­lierte Leistungspflicht hat. Und: Der Inhalt einer Leistungsverpflichtung des Bauunternehmers erschließt sich nicht aus einem phra­sen­hafte Begriff wie „schlüs­sel­fer­tig” oder „kom­plett“, son­dern aus dem Kontext des gesam­ten Vertrages!

In der Regel wird neben der Formulierung „schlüs­sel­fer­tig“ auch eine Leistungsbeschreibung ver­ein­bart. Der Vertrag ist dann so aus­zu­le­gen, dass anhand aller Vertragsunterlagen und unter Berücksichtigung aller Umstände des Vertragsabschlusses Rechnung zu tra­gen ist.

In der Regel ist keine pauschalierte Leistung vereinbart!

In den meis­ten Fällen ist aber keine pau­scha­lierte Leistung ver­ein­bart. Die Folge: Vom Unternehmer ist nur das ver­trag­lich geschul­det, was in der Bau- und Leistungsbeschreibung enthalten ist.

Für den Laien schwer zu erkennen:

Für einen Laien ist es schwer, zu erken­nen, ob das, was münd­lich ver­spro­chen wurde tat­säch­lich auch in der Leistungsbeschreibung enthalten ist. Umso wich­ti­ger ist es, bei der Vorbereitung des eige­nen Bauvorhabens daran zu den­ken, die rich­ti­gen Experten mit ins Team zu holen.

Das Herzstück Ihres Eigenheimprojektes ist die Bau-und Leistungsbeschreibung:

Die Gestaltung des Herzstücks des Vertrages, der Bau- und Leistungsbeschreibung, ist der wich­tigste Meilenstein beim Bauen.
Dort als Bauherr ver­ant­wor­tungs­voll mit­zu­wir­ken, den Inhalt ver­ste­hen, umset­zen und für sich ent­schei­den, ob der zu zah­lende Preis für die ver­ein­barte Leistung ange­mes­sen ist, ist ein span­nen­der und berei­chern­der Prozess.

Sie haben die Wahl!

Jeder Bauherr hat die Wahl zu ent­schei­den, ob er die Weichen sei­nes Bauvorhabens selbst stellt, oder ob er die „es wird schon gut gehen”- Schiene fährt.

4 essentielle Tipps von Manuela Reibold-Rolinger-
Damit Sie einen Bauvertrag unterschreiben, der rechtssicher ist:

 

Tipp 1:

Ziehen Sie VOR Unterzeichnung des Bauvertrages einen baubegleitenden Qualitätskontrolleur hinzu. Er ana­ly­siert die ange­bo­tene Baubeschreibung mit dem Ziel, Unklarheiten aus­zu­räu­men und die Baubeschreibung für Sie als Bauherren ver­ständ­lich zu machen.

Tipp 2:

Definieren Sie selbst, was der gewünschte Vertragsinhalte ist.

Tipp 3:

Konkretisieren und gestal­ten Sie Ergänzungen der Baubeschreibung gemein­sam mit dem Unternehmer und dem hin­zu­ge­zo­ge­nen Fachmann.

Tipp 4:

Unterschreiben Sie nur einen Vertrag, wenn Sie das, was in der Baubeschreibung enthalten ist, wirk­lich ver­ste­hen und aus Ihrer Sicht voll­stän­dig ist.

Zugegeben: Die Prüfung und Ergänzung der Bauleistungsbeschreibung erfor­dert eine gewisse Anstrengung. Sie lohnt sich jedoch, da nur die kon­krete und voll­stän­dige Baubeschreibung vor Überraschungen schützt.

Die bes­ten Verträge sind bekannt­lich die, die nach Unterzeichnung nicht zur Definition des Vertragsgegenstandes noch­mals aus der Schublade geholt werden müs­sen. Denn: 

Verträge sind zum Vertragen da!