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Bauen mit Kindern — 8 wichtige Tipps für den entspannten Hausbau

Bauen mit Kindern — 8 wichtige Tipps für den entspannten Hausbau

Sie planen ein Haus für Ihre junge Familie zu bauen?
In diesem Blogbeitrag erkläre ich Ihnen, was Sie vor, während und nach der Bauphase bei Ihrem Familien-Bauprojekt beachten sollten.

So gelingt Ihnen ein stress­freier Hausbau, den Sie gut mit Ihrem Job und der Familie ver­ein­ba­ren können.

Vor dem Hausbau mit Kindern:

1. Denken Sie an die Beantragung der mög­li­chen Fördermittel für Familien mit Kindern.

Mein Tipp ist: Lassen Sie sich dabei von Ihrem Finanzierungsberater bera­ten. Holen Sie mög­lichst meh­rere Finanzierungsangebote ein.

Das Wichtigste für 2021 ist, dass für das Baukindergeld 2021 eine Frist läuft, die Sie nicht ver­pas­sen soll­ten, wenn Sie Baukindergeld bean­tra­gen möch­ten. Die Bundesregierung hat ein soge­nann­tes Baukindergeld als staat­li­che Förderung beim Hausbau und Hauskauf eingeführt.

Familien mit Wohneigentum kön­nen dabei bis zu 1.200 € pro Kind und Jahr für einen Zeitraum von 10 Jahren erhal­ten. Das Baukindergeld ist ein staat­li­cher Zuschuss, den Sie nicht zurück­zah­len müs­sen. Der Zuschuss soll es Familien mit Kindern und Alleinerziehenden leich­ter machen, ein eige­nes Haus oder eine Eigentumswohnung zu finan­zie­ren. Pro Kind erhal­ten Sie also bis zu 12.000 Euro, aus­ge­zahlt in 10 jähr­li­chen Raten zu je 1.200 Euro.
Diese Frist endet am 31. März 2021. Bis dahin muss ent­we­der der Kaufvertrag unter­schrie­ben oder die Baugenehmigung/Freistellung erhal­ten sein. Diese Frist zur Beantragung des Baukindergeldes wurde bereits ein­mal um 3 Monate ver­län­gert. Daher ist es rat­sam, dass Sie schnell mit Ihrem Finanzierungsberater Kontakt auf­neh­men damit Sie die Anträge recht­zei­tig stel­len kön­nen.

2. Durchdenken Sie Ihre Raumplanung auch für die Zeit, wenn die Kinder her­an­wach­sen oder aus dem Haus ausziehen.

  • Brauchen Sie wirk­lich so viel Fläche?
  • Reicht Ihnen 1 Bad, um des­sen “Belegung” Sie sich mit her­an­wach­sen­den Teenagern spä­ter strei­ten müssen?
  • Oder ist es etwa klü­ger, die Gästetoilette um eine zusätz­li­che Dusche zu erwei­tern, um Stress zu verhindern?
  • Wie könnte sinn­volle Raumaufteilung aus­se­hen, damit Sie Räume spä­ter z.B. als Einliegerwohnung abtren­nen und ver­mie­ten können?

All die­sen indi­vi­du­el­len und teils abs­trak­ten Fragestellungen soll­ten Sie sich stel­len. Auch wenn es ver­mut­lich noch etwas dau­ert, bis Sie sich mit dem Thema “Auszug der Kinder” beschäf­ti­gen müs­sen, emp­fehle ich Ihnen,  früh­zei­tig, also bereits in der Planungsphase Ihres Hauses, all diese Gedanken in Ihre Planung ein­flies­sen zu lassen.

Nehmen Sie sich des­halb Zeit für die Raumplanung und zie­hen Sie früh­zei­tig eine:n Planer:in und Expert:in hinzu, der Ihnen eine sinn­volle Raumaufteilung erstellt, die Sie ohne viel Aufwand an Ihre unter­schied­li­che Lebensphasen anpas­sen können.

3. Bereiten Sie sich gut auf Ihr Hausbauprojekt vor.

Wie soll das gehen?”, werden Sie fra­gen. “Keine Zeit,…schon gar nicht mit Kindern,…”

Stimmt, für lange, zeit­rau­bende Recherchen soll­ten Sie keine Zeit ver­lie­ren. Denn jede freie Minute, die Ihnen zur Verfügung steht, wird ohne­hin bereits in Ihren Hausbau fließen.

Gleichzeitig möch­ten Sie stress­frei bauen und den­noch genug Zeit für Ihre Kinder haben, in der Sie wirk­lich ent­spannt sind.

Mit mei­nem erprob­ten Online-Kurs Bauherrenführerschein geht das, denn darin bereite ich Sie in zusam­men gerech­net nur 4 Stunden per­fekt auf Ihr gro­ßes Projekt vor. Die Inhalte sind so auf­ein­an­der abge­stimmt, dass Sie früh­zei­tig alle wich­ti­gen Informationen direkt zur Hand haben. Der Bauherrenführerschein ver­mit­telt Ihnen zudem, wie Sie die rich­ti­gen Prioritäten set­zen und was der opti­male Bauablauf bei Ihrem Projekt ist. Was die wei­te­ren Vorteile im Bauherrenführerschein sind, erfah­ren Sie » hier.

Deshalb setze ich als Verbraucherbaurechtsexpertin auf Ihre gute Vorbereitung, damit Sie nicht vor­schnell und ohne Plan han­deln. Denn wenn Ihnen das eigene Wissen fehlt, kann das fatale Folgen haben, die sich auch auf Ihr fami­liä­res Miteinander aus­wir­ken können.

 

Während der Bauzeit mit Kindern…ist das das normale Szenario:

Der Bau beginnt end­lich und am Anfang ist noch alles span­nend: Das Grundstück ist aus­ge­sucht und gekauft und das Bodengutachten (hof­fent­lich) ein­ge­holt. Die Kinder spie­len auf dem Grundstück, Sie span­nen wahr­schein­lich ein Schnurgerüst und träu­men sich schon ein­mal ins neue Zuhause.

Dann kom­men end­lich die Bagger und alle schauen gebannt zu, wenn die Baugrube aus­ge­ho­ben wird »Endlich geht es “richtig” los.

Eine ganz beson­dere Lebensphase beginnt spä­tes­tens jetzt — denn Sie fan­gen spä­tes­tens jetzt an zu rea­li­sie­ren, dass es kein Zurück mehr gibt.

Ich finde, dass spä­tes­tens jetzt Kinder auf der Baustelle nichts mehr ver­lo­ren haben. Das ist mei­nes Erachtens der Fall, wenn die Baustelle gesi­chert werden muss, die Bodenplatte gegos­sen und die Bewehrungseisen aus der Bodenplatte schauen. Aber keine Bange, bald dür­fen Sie sie wie­der mit ins neue Haus neh­men. Oder bes­ser gesagt: In den Rohbau. Und der steht schnel­ler, als Sie den­ken. Sowohl mit einem Fertighaus, als auch mit einem Massivhaus.

Was mehr Ihrer Geduld und Zeit in Anspruch nimmt, sind die Ausbauphasen. Sollten Sie Eigenleistungen ein­ge­plant haben, kommt jetzt Ihre Zeit. Eigenleistungen soll­ten Sie bereits in der Planungsphase klug und rea­lis­tisch ein­pla­nen. Auch hier berät Sie ein seriö­ser Finanzierungsexperte indi­vi­du­ell und sicher.

Mein Tipp: Planen Sie sich jetzt eigene Auszeiten mit Ihren Kindern ein. Mit einer guten Vorbereitung und dem rich­ti­gen Plan, funk­tio­niert das prima.

Geht es hin­ge­gen nicht plan­mä­ßig wei­ter oder werden die Terminpläne nicht ein­ge­hal­ten, kommt es schnell zu unvor­her­ge­se­he­nen Mehrkosten. Wenn dann tech­ni­sche oder recht­li­che Fragen geklärt werden müs­sen, ste­hen Kinder oft im Weg und Ihre Nerven werden stark stra­pa­ziert. Ein schlech­tes Gewissen ist dann vor­pro­gram­miert und Sie werden das Gefühl haben, dass Ihnen die Zeit fehlt, allen Anforderungen (Job, Kinder, Baustelle) gerecht zu werden. Das habe ich lei­der schon unzäh­lige Male genau so erlebt. Und aus eige­ner Erfahrung weiß ich: Alle Kinder spü­ren die Unsicherheiten und Stress der Eltern.

Deshalb ist es mei­nes Erachtens sehr wich­tig, dass Sie sich von Anfang gut vor­be­rei­ten und die rich­ti­gen Partner an Ihre Seite holen. Es lohnt sich in jeder Hinsicht.

Und sehen Sie es doch ein­mal so: Die gewon­nene Zeit kön­nen Sie in die schö­nen Dinge des Hausbaus inves­tie­ren, wie zum Beispiel die Küchenplanung.

 

Nach dem Bauen…kann es endlich an die Möblierung gehen:

Ich finde, es gibt nur 3 Dinge, mit denen Sie sich in Sachen Möblierung bereits wäh­rend der Bauphase inten­siv beschäf­ti­gen müs­sen. Das ist die Küchen- und Badplanung und wenn Sie Einbaumöbel von einem Schreiner pla­nen. (Neben der Tatsache, dass Sie ohne­hin noch so Vieles Bemustern müs­sen. Badobjekte, Türen, Böden, Fenster,…)

Deshalb und aus einem ande­ren Grund emp­fehle ich Ihnen, die Auswahl neuer Möbel, wie Sofa, Bett, Teppiche, Lampen usw. auf die Zeit nach dem Einzug zu ver­le­gen. Warum? Weil Sie dann bereits einige Tage im Haus leben und bereits Erfahrungen mit Ihrer indi­vi­du­el­len Raumnutzung gesam­melt haben.

Wenn Sie diese Geduld auf­brin­gen, wird die rest­li­che Einrichtung ein „Kinder“spiel sein.

Und: Mit dem Geld, das Sie mit dem Absolvieren mei­nes Online-Kurses Bauherrenführerschein ein­spa­ren, kön­nen Sie sich für das Einrichten eine:n Expert:in leis­ten, der Sie bei der Planung und der Umsetzung Ihrer Wunsch-Einrichtung unterstützt.

Hier kom­men noch­mal meine 8 wich­tigs­ten Tipps für den Hausbau mit Kindern:

TIPP Nr. 1
Eigenes Fachwissen anei­ge­nen, Präsenz auf der Baustelle zei­gen, fach­lich kom­pe­tent und klar mit den Baupartnern austauschen.

Partnerschaftlich aber pro­fes­sio­nell mit den Handwerkern umzu­ge­hen bringt viele Vorteile. Nicht nur, aber gern immer mal wie­der: Kaffee, Kuchen und Leckeres zum Snacken vor­bei­brin­gen, Präsenz zei­gen und offen kom­mu­ni­zie­ren. So werden Sie viel­leicht die Lieblingsbauherren und bekommt bes­sere Leistungen. Die Stimmung ist gut und die Handwerker:innen arbei­ten so ein­fach mit mehr Freude und Motivation für Sie.
Aber Achtung: Seien Sie nicht zu kum­pel­haft, sonst errei­chen Sie dass Gegenteil und die Handwerker neh­men Sie nicht ernst.

TIPP Nr. 2
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Ohne bau­be­glei­tende Qualitätskontrolle geht nichts! Die Arbeiten müs­sen regel­mä­ßig von einem unab­hän­gi­gen Experten kon­trol­liert werden, denn nur so kön­nen grö­ßere Mängel ver­hin­dert werden. Fast 50 % der Baumängel ent­ste­hen wäh­rend der Bauphase. Bezahlt wird erst nach Kontrolle durch den baubegleitenden Qualitätskontrolleur. Die Vermittlung eines zuver­läs­si­gen und fach­lich her­aus­ra­gen­den Experten in Ihrer Nähe gehört übri­gens zu unse­rem Service für jeden Teilnehmer:in mei­nes Online-Kurses.

TIPP Nr. 3
Lesen, ver­ste­hen und Verantwortung über­neh­men
Keine Angst vor Ämtern. Den Bauantrag emp­fehle ich, per­sön­lich beim Bauamt abzu­ge­ben. Das ist ein Termin, den man übri­gens sehr gut mit den Kindern erle­di­gen kann. So wird der Bauantrag Nr. XYZ ein­fach greif­ba­rer und nah­ba­rer für die Entscheidungsträger beim Bauamt.

TIPP Nr. 4
Referenzen ein­ho­len und ein Netzwerk auf­bauen.
Sprechen Sie mit ande­ren Bauherren über deren Erfahrungen und nut­zen Sie Netzwerke. Es ist nicht nur gut sich mit Gleichgesinnten zu unter­hal­ten, son­dern sich auch gegen­sei­tig zu unter­stüt­zen, wenn man bei­spiels­weise einen Termin auf der Baustelle ohne die Kinder wahr­neh­men muss.

TIPP Nr. 5
Frühzeitig Förderanträge stel­len und mit dem Finanzierungsberater und dem Energieberater spre­chen, sonst ver­schenkt man Geld.

Tipp Nr. 6
Frühzeitig Raumplanung/Interieur beginnen

Anregungen gibt es bei Pinterest, Instagram und vie­len Plattformen und eben auch bei den Innenarchitekten und Interieurexperten. Bauglück ver­mit­telt dir die rich­tige Expertin

Tipp Nr.7
Bauvertrag prüfen las­sen
Wer sei­nen Bauvertrag nicht prüfen lässt, scha­det nicht nur sich und sei­nem Geldbeutel, son­dern auch sei­nen Kindern, denn exis­ten­ti­el­ler Stress kommt auch bei den Kindern an.
Das Urvertrauen der Kinder steht und fällt mit dem Vertrauen in Sie als Eltern. Ich glaube, dass weiß jede Mama und jeder Papa.

 

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Wenn Sie bereits wis­sen, dass Sie ein Fertighaus bauen möchten:

Wenn Sie noch unent­schlos­sen sind, wie Sie bauen möchten:

Checkliste: Hausangebote ver­gleich­bar machen:

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Baufinanzierung 2021 — So finden Sie das passende Angebot

Baufinanzierung 2021 — So finden Sie das passende Angebot

Banken versenden in den vergangenen Wochen oftmals diese Nachrichten an ihre Kund:innen:

…für Ihre Immobilienpläne gibt es viele gute Nachrichten. Die Bauzinsen sind wei­ter­hin sehr nied­rig. Das Baukindergeld wurde bis Ende März 2021 ver­län­gert. Von der ver­bes­ser­ten Wohnungsbauprämie kön­nen mehr Menschen pro­fi­tie­ren. Für fast alle ist der Solidaritätszuschlag abge­schafft, den erspar­ten Betrag kann man nun bei­spiels­weise für die Vorsorge der eige­nen vier Wände nut­zen. Diese und wei­tere Vorteile haben wir für Sie zusam­men­ge­stellt. Von der güns­ti­gen Finanzierung über Vorsorgen und Absichern bis hin zum Immobilienverkauf. Mit der …. und ihren Partnern ……, …… und ……… haben Sie für Ihre Immobilienpläne erfah­rene Experten an Ihrer Seite.“

Als Fachanwältin für Bau-und Architektenrecht ist das Thema Baufinanzierung nicht meine Paradediziplin. Dennoch halte ich die Baufinanzierung Ihres pri­va­ten Eigenheimprojektes für eine der wich­tigs­ten Säulen Ihres Bauvorhabens, die in der Planungsphase einen großen und wich­ti­gen Raum einnimmt.

Aus die­sem Grund habe ich mir für die­sen Blogbeitrag den Finanzierungsexperten Matthias Dörsam an meine Seite geholt. Gemeinsam haben wir Ihnen unsere wich­tigs­ten Tipps, die Sie zu einer soli­den und pass­ge­nauen Finanzierung für Ihr Traumhaus brin­gen, zusammengestellt:

So prüfen Sie, ob das Angebot Ihrer Bank gut ist:

Eine ungüns­tige Finanzierung kann schnell einige tau­send Euro kos­ten. Wir wol­len, dass Sie den pas­sen­den Finanzierungspartner für Ihr Eigenheimprojekt fin­den und richtig abschät­zen kön­nen, ob das Angebot Ihrer Bank gut ist. Lesen Sie hier, wie Sie…

  1. Realistisch rech­nen und Varianten vergleichen
  2. Budget auf Laufzeit und Lebensumstände festlegen
  3. Frühzeitig einen Finanzierungsexperten hinzuziehen
  4. Ihren Finanzierungspartner, der zu Ihnen passt, finden.
  5. Klarheit über Bereitstellungszins und Prüfung von Förderprogrammen erhalten

    Realistisch rechnen und Varianten vergleichen

Viele Bauherr:innen machen sich vor allem zu Beginn ihres Eigenheimprojektes sehr viele Gedanken über die gestal­te­ri­sche Umsetzung ihres Bauprojekts. Dabei gerät das Thema Finanzierung oft in den Hintergrund. Zu wis­sen, wie man sein Traumhaus in ein pas­sen­des Finanzierungskonzept gießt, gehört jedoch zum A und O Ihres Hausbauprojektes.

Schließlich müs­sen Sie ein­schät­zen kön­nen, ob das WIE tat­säch­lich zu Ihrem vor­han­de­nen Budget passt.

Verlieren Sie sich nicht in gestal­te­ri­schen Themen und ver­lie­ren so schnell den Blick für das wich­tige Thema Finanzierung.

Wir raten Ihnen dazu, sich aus­führ­lich mit der Finanzierung Ihres Haustraumes zu beschäf­ti­gen, rea­lis­tisch zu rech­nen und ver­schie­dene Angebote zu ver­glei­chen.

Begehen Sie nicht den Fehler und den­ken leicht­fer­tig, Sie könn­ten sich ein Haus ohne Weiteres leis­ten, weil “das Geld gerade so güns­tig ist”. Wie Ihr Haus, sollte die Finanzierung indi­vi­du­ell gestal­tet werden und muss unbe­dingt pas­sen. 

Baufi-Experte Matthias Dörsam rät:

Wichtige Bausteine neben den Konditionen sind Tilgungsvariantenwechsel, Möglichkeiten zur kos­ten­freien Sondertilgung und die Einbindung von KfW Programmen. Auch sollte, wenn der Zinssatz wei­ter­hin attrak­tiv ist, eine Zinsbindung von 15 Jahren oder län­ger ange­strebt werden.

Auch wenn die Zinsbindung 15 Jahre oder län­ger beträgt, kann man trotz­dem nach 10 Jahren mit einer Frist von 6 Monaten kos­ten­frei kün­di­gen (soll­ten die Konditionen zur Neufinanzierung zu die­sem Zeitpunkt güns­ti­ger sein als die bestehende Baufinanzierung). 

Budget und Laufzeit auf Lebensumstände festlegen

Die Laufzeit des Baukredits ist des­halb so wich­tig, weil die meis­ten Menschen im Alter weni­ger Einkommen als wäh­rend der Erwerbsphase haben. Deshalb ist es sinn­voll, damit zu kal­ku­lie­ren, dass das Haus mit Eintritt in das Rentenalter abge­zahlt ist. 

Das Budget muss von einem Experten geprüft und rea­lis­tisch bewer­tet werden.

Überlegen Sie sich gleich von Anfang an, wie hoch die Monatsrate maxi­mal sein darf. Wenn Sie es dann schaf­fen, weni­ger Geld aus­zu­ge­ben, als viel­leicht bei der ers­ten Kalkulation geplant wurde und Sie die­ses Geld zur Sondertilgung ein­set­zen kön­nen, sind Sie umso schnel­ler wie­der schul­den­frei. Ein guter Indikator: Geld für einen Urlaub muss immer im Budget drin sein.

Baufinanzierungsexperte Matthias Dörsam:
In der Regel sollte die Monatsrate für das Darlehen nicht mehr als 35–40% des Nettoeinkommens betra­gen. Zu den Darlehenskosten kom­men zusätz­lich noch die mtl. Nebenkosten, die ja nach Lage des Hauses ca. 2,50 € pro qm aus­ma­chen. Diese Kosten werden bei einer knapp kal­ku­lier­ten Baufinanzierung oft ver­ges­sen oder die mtl. Belastung wird „schön gerech­net“.  

Banken wer­ben häu­fig mit beein­dru­ckend nied­ri­gen Zinsen. Allerdings steht hin­ter die­ser Angabe immer eine hoch­ge­stellte Zahl, die auf eine Erläuterung ver­weist. Dort erklärt der Anbieter dann, dass diese Konditionen nur jene Kunden erhal­ten, die zum Beispiel höchs­tens 60 Prozent des Immobilienwerts als Baukredit benötigen und auch die Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Maklerkosten als Eigenkapital mitbringen.

Für eine Immobilie im Wert von 250.000 Euro muss man also “nur” etwa 110.000 Euro Eigenkapital mit­brin­gen. Wenn Sie so viel nicht gespart haben, was oft vor­kommt, zah­len Sie einen höhe­ren Zins. Welche Bank den bes­ten Zins hat, erfah­ren Sie nicht aus dem Internet oder der Werbung, son­dern indem Sie mit einem Experten die Angebote vergleichen.

Matthias Dörsam:

Banken machen eine soge­nannte Lebensphasenplanung, d.h. wie­viel Restschuld ist bei Eintritt des Rentenalters noch vor­han­den? Wie hoch ist die pro­gnos­ti­zierte Rente? Reicht die­ser Betrag, um auch im Rentenalter das Darlehen wei­ter zu bedienen?

Frühzeitig einen Experten hinzuziehen

Von der Kopplung eines Bauvertrages mit einer Finanzierung rate ich Ihnen unbe­dingt ab. Häufig haben Bauträger, Architekten oder Makler mit den Objektunterlagen ein Finanzierungskonzept im Gepäck. Allerdings kal­ku­lie­ren diese die Finanzierung meist so, dass die Tilgung des Kredits über einen lan­gen Zeitraum  gestreckt wird.

Das klingt erst ein­mal ver­lo­ckend, ist in vie­len Fällen aber gar nicht gut.  Als Bauherr:in soll­ten Sie dar­auf ach­ten,  dass Ihre Baufinanzierung an die  per­sön­li­che Lebensplanung und Ihre finan­zi­el­len Möglichkeiten ange­passt ist. Wichtigste Eckdaten sind das Lebensalter und der Zeitpunkt, zu dem Sie wie­der schul­den­frei sein wol­len. Beim Gestalten der Baufinanzierung hilft der Finanzierungsexperte.

Baufi Experte Matthias Dörsam dazu:

Sinnvoll für Kunden ist es, die Baufinanzierung als Gesamtkonzept zu rea­li­sie­ren. Gibt es: staat­li­che Förderungen die man nut­zen kann? Bestehen bereits Verträge (Bausparer etc.), die sinn­voll in die Finanzierung mit ein­ge­bun­den werden kön­nen? Wieviel Eigenkapital sollte ein­ge­setzt werden, um best­mög­li­che Konditionen von der Bank zu erhalten?

In der Regel sollte die Monatsrate für das Darlehen nicht mehr als 35–40% des Nettoeinkommens betra­gen. Zu den Darlehenskosten kom­men zusätz­lich noch die mtl. Nebenkosten, die ja nach Lage des Hauses ca. 2,50 € pro qm aus­ma­chen. Diese Kosten werden bei einer knapp kal­ku­lier­ten Baufinanzierung oft ver­ges­sen oder die mtl. Belastung wird „schön gerechnet“. 

Den richtigen Experten und Vermittler finden 

Günstige  Zinsen kön­nen Bauherr:innen über einen regis­trier­ten Vermittler von Baufinanzierungen fin­den, da diese Zugang zu Plattformen haben, auf denen Banken ihre aktu­el­len Konditionen hin­ter­le­gen. Welchen Zins Sie bekom­men, ent­schei­det eine Bank erst, wenn die Angaben zum Einkommen, Vermögen, Ihre beruf­li­che Situation und finan­zi­elle Verpflichtungen gemacht wur­den. Darüber hin­aus spielt die Bewertung der Immobilie eine wich­tige Rolle. 

Grundsätzlich gibt es klei­nere und grö­ßere Unternehmen, die Baufinanzierungen ver­mit­teln. Beide nut­zen die sel­ben Vergleichsplattformen. Auch ein klei­ner, regio­na­ler Vermittler kann also eine Baufinanzierung kom­pe­tent beglei­ten. Allerdings ist es häu­fig schwer, die Kompetenz eines klei­ne­ren Vermittlers bei die­sem Thema einzuschätzen.

Auch die Hausbank oder Sparkasse kann Angebote vor­le­gen. Das sollte jedoch erst dann anfor­dern, wenn man zuvor mit einem Vermittler gespro­chen hat und kon­kur­renz­fä­hige Angebote vorliegen.

Der Tipp von Matthias Dörsam:

Ein guter Vermittler nimmt im Vorfeld alle rele­van­ten Daten der Interessenten auf, damit die Banken zügig und mit so wenig Rückfragen wie mög­lich ein Angebot erstel­len kön­nen. Er bie­tet den Interessenten auch meh­rere Option in Bezug auf Tilgungsrate, Laufzeit und staat­li­che Förderprogramme an. 

Klarheit bei Bereitstellungszins und Prüfung von Förderpgrogrammen:

Oft läuft das Bauvorhaben nicht nach Plan. Wie Sie Ihr Bauvorhaben von Anfang an auf das rich­tige Fundament stel­len, erfah­ren Sie hier in mei­nem Online-Kurs » Bauherrenführerschein.

Die Bank geht in der Regel davon aus, dass Sie Ihren Darlehensbetrag mög­lichst bald abru­fen. Schließlich muss sie die­sen Betrag zur Auszahlung bereithalten.

Nach eini­gen Monaten ver­langt die Bank dann Bereitstellungszinsen auf den nicht abge­ru­fe­nen Betrag. Diese Zinsen lie­gen weit höher als der aktu­elle Darlehenszins.

Matthias Dörsam: Aktuell lie­gen die Bereitstellungszinsen (auf das noch nicht aus­ge­zahlte Geld) im Schnitt bei 0,3% pro Monat, sprich 3,6% p.a. Im Vorfeld sollte zusam­men mit dem Vermittler geprüft werden, wann wel­che Gelder fäl­lig sind, um dadurch eine zu lange bereit­stel­lungs­freie Zeit zu vermeiden.

Kommunen, Bundesländer und die staat­li­che Förderbank KfW unter­stüt­zen bestimmte Gruppen mit unter­schied­li­chen Programmen beim Kauf oder Bau einer Immobilie. Bei kom­mu­na­len Förderprogrammen ist das Ziel meis­tens, junge Familien in die jewei­lige Stadt oder Region zu locken oder sie dort zu hal­ten, indem ihnen das Bauen erleich­tert wird.

Für die Förderprogramme (z.B. Baukindergeld) gel­ten fast immer Einkommens- und Altershöchstgrenzen. Auch hier­bei kann der Finanzierungsexperte helfen.

Matthias Dörsam:
Förderungen der KfW oder Programme auf Länder- bzw. kom­mu­na­ler Ebene sind oft­mals ein Universum für sich, wel­che sich zusätz­lich im oft ste­ti­gen Wandel befin­den. Von daher ist es wich­tig, dass der Vermittler hier einen guten Überblick hat, damit alle zuste­hen­den Förderungen auch opti­mal genutzt werden kön­nen »> und damit den Kunden bares Geld einsparen. 

Banken versenden in den vergangenen Wochen oftmals diese Nachrichten an ihre Kund:innen:

…für Ihre Immobilienplöne gibt es viele gute Nachrichten. Die Bauzinsen sind wei­ter­hin sehr nied­rig.” Das Baukindergeld wurde bis Ende März 2021 ver­län­gert. Von der ver­bes­ser­ten Wohnungsbauprämie kön­nen mehr Menschen pro­fi­tie­ren. Für fast alle ist der Solidaritätszuschlag abge­schafft, den erspar­ten Betrag kann man nun bei­spiels­weise für die Vorsorge der eige­nen vier Wände nut­zen. Diese und wei­tere Vorteile haben wir für Sie zusam­men­ge­stellt. Von der güns­ti­gen Finanzierung über Vorsorgen und Absichern bis hin zum Immobilienverkauf. Mit der …. und ihren Partnern ……, …… und ……… haben Sie für Ihre Immobilienpläne erfah­rene Experten an Ihrer Seite.“

Als Fachanwältin für Bau-und Architektenrecht ist das Thema Baufinanzierung nicht meine Paradedisziplin. Dennoch halte ich die Baufinanzierung Ihres pri­va­ten Eigenheimprojektes für eine der wich­tigs­ten Säulen Ihres Bauvorhabens, die in der Planungsphase einen großen und wich­ti­gen Raum einnimmt.

Gemeinsam haben wir Ihnen unsere wich­tigs­ten Tipps, die Sie zu einer soli­den und pass­ge­nauen Finanzierung für Ihr Traumhaus brin­gen, zusammengestellt:

So prüfen Sie, ob das Angebot Ihrer Bank gut ist:

Eine ungüns­tige Finanzierung kann schnell einige tau­send Euro kos­ten. Wir wol­len, dass Sie den pas­sen­den Finanzierunspartner für Ihr Eigenheimprojekt fin­den und richtig abschät­zen kön­nen, ob das Angebot Ihrer Bank gut ist. Lesen Sie hier, wie Sie…

  1. Realistisch rech­nen und Varianten vergleichen
  2. Budget auf Laufzeit und Lebensumstände festlegen
  3. Frühzeitig einen Finanzierungsexperten hinzuziehen
  4. Ihren Finanzierungspartner, der zu Ihnen passt, finden.
  5. Klarheit über Bereitstellungszins und Prüfung von Förderprogrammen erhalten

    Realistisch rechnen und Varianten vergleichen

    Viele Bauherren machen sich vor allem zu Beginn ihres Eigenheimprojektes sehr viele Gedanken über die gestal­te­ri­sche Umsetzung ihres Bauprojekts, ver­ges­sen dabei aber zu prüfen, ob die Finanzierung zu ihren Gestaltungsideen passt. Das Thema Finanzierung gerät dabei oft in den Hintergrund.

    Zu wis­sen, wie man seine Traumhaus finan­zi­ell umset­zen möchte ist aber sehr sehr wich­tig. Schließlich muss man ein­schät­zen kön­nen, ob das WIE tat­säch­lich zum vor­han­de­nen Budget passt und wel­che Stellschrauben es gibt, das Budget im Rahmen zu hal­ten, der für Sie mach­bar ist.

Verlieren Sie sich nicht in gestal­te­ri­schen Themen, denn so ver­lie­ren Sie schnell den Blick für das wich­tige Thema Finanzierung.

Wir raten Ihnen dazu, sich aus­führ­lich mit der Finanzierung Ihres Haustraumes zu beschäf­ti­gen, rea­lis­tisch zu rech­nen und ver­schie­dene Angebote zu ver­glei­chen.

Begehen Sie nicht den Fehler und den­ken leicht­fer­tig, Sie könn­ten sich ein Haus ohne Weiteres leis­ten, weil “das Geld gerade so güns­tig ist”.

Wie Ihr Haus, sollte die Finanzierung indi­vi­du­ell gestal­tet werden und muss unbe­dingt pas­sen. 

Baufi-Experte Matthias Dörsam rät:

Wichtige Bausteine neben den Konditionen sind Tilgungsvariantenwechsel, Möglichkeiten zur kos­ten­freien Sondertilgung und die Einbindung von KfW Programmen. Auch sollte, wenn der Zinssatz wei­ter­hin attrak­tiv ist, eine Zinsbindung von 15 Jahren oder län­ger ange­strebt werden.

Auch wenn die Zinsbindung 15 Jahre oder län­ger beträgt, kann man trotz­dem nach 10 Jahren mit einer Frist von 6 Monaten kos­ten­frei kün­di­gen (soll­ten die Konditionen zur Neufinanzierung zu die­sem Zeitpunkt güns­ti­ger sein als die bestehende Baufinanzierung).

Budget und Laufzeit auf Lebensumstände festlegen

Die Laufzeit des Baukredits ist des­halb so wich­tig, weil die meis­ten Menschen im Alter weni­ger Einkommen als wäh­rend der Erwerbsphase haben. Deshalb ist es sinn­voll, damit zu kal­ku­lie­ren, dass das Haus mit Eintritt in das Rentenalter abge­zahlt ist. 

Das Budget muss von einem Experten geprüft und rea­lis­tisch bewer­tet werden.

Überlegen Sie sich gleich von Anfang an, wie hoch die Monatsrate maxi­mal sein darf. Wenn Sie es dann schaf­fen, weni­ger Geld aus­zu­ge­ben, als viel­leicht bei der ers­ten Kalkulation geplant wurde und Sie die­ses Geld zur Sondertilgung ein­set­zen kön­nen, sind Sie umso schnel­ler wie­der schuldenfrei.

Ein guter Indikator: Geld für einen Urlaub muss immer im Budget drin sein.

Baufinanzierungsexperte Matthias Dörsam:
In der Regel sollte die Monatsrate für das Darlehen nicht mehr als 35–40% des Nettoeinkommens betra­gen. Zu den Darlehenskosten kom­men zusätz­lich noch die mtl. Nebenkosten, die ja nach Lage des Hauses ca. 2,50 € pro qm aus­ma­chen. Diese Kosten werden bei einer knapp kal­ku­lier­ten Baufinanzierung oft ver­ges­sen oder die mtl. Belastung wird „schön gerech­net“.

Banken wer­ben häu­fig mit beein­dru­ckend nied­ri­gen Zinsen. Allerdings steht hin­ter die­ser Angabe immer eine hoch­ge­stellte Zahl, die auf eine Erläuterung ver­weist. Dort erklärt der Anbieter dann, dass diese Konditionen nur jene Kunden erhal­ten, die zum Beispiel höchs­tens 60 Prozent des Immobilienwerts als Baukredit benötigen und auch die Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Maklerkosten als Eigenkapital mitbringen.

Für eine Immobilie im Wert von 250.000 Euro muss man also “nur” etwa 110.000 Euro Eigenkapital mit­brin­gen. Wenn Sie so viel nicht gespart haben, was oft vor­kommt, zah­len Sie einen höhe­ren Zins. Welche Bank den bes­ten Zins hat, erfah­ren Sie nicht aus dem Internet oder der Werbung, son­dern indem Sie mit einem Experten die Angebote vergleichen. 

Matthias Dörsam:

Banken machen eine soge­nannte Lebensphasenplanung, d.h. wie­viel Restschuld ist bei Eintritt des Rentenalters noch vor­han­den? Wie hoch ist die pro­gnos­ti­zierte Rente? Reicht die­ser Betrag, um auch im Rentenalter das Darlehen wei­ter zu bedienen?

Frühzeitig einen Experten hinzuziehen

Von der Kopplung eines Bauvertrages mit einer Finanzierung rate ich Ihnen unbe­dingt ab. Häufig haben Bauträger, Architekten oder Makler mit den Objektunterlagen ein Finanzierungskonzept im Gepäck. Allerdings kal­ku­lie­ren diese die Finanzierung meist so, dass die Tilgung des Kredits über einen lan­gen Zeitraum  gestreckt wird.

Das klingt erst ein­mal ver­lo­ckend, ist in vie­len Fällen aber gar nicht gut.  Als Bauherr:in soll­ten Sie dar­auf ach­ten,  dass Ihre Baufinanzierung an die  per­sön­li­che Lebensplanung und Ihre finan­zi­el­len Möglichkeiten ange­passt ist. Wichtigste Eckdaten sind das Lebensalter und der Zeitpunkt, zu dem Sie wie­der schul­den­frei sein wol­len. Beim Gestalten der Baufinanzierung hilft der Finanzierungsexperte.

Baufi Experte Matthias Dörsam dazu:

Sinnvoll für Kunden ist es, die Baufinanzierung als Gesamtkonzept zu rea­li­sie­ren. Gibt es: staat­li­che Förderungen die man nut­zen kann? Bestehen bereits Verträge (Bausparer etc.), die sinn­voll in die Finanzierung mit ein­ge­bun­den werden kön­nen? Wieviel Eigenkapital sollte ein­ge­setzt werden, um best­mög­li­che Konditionen von der Bank zu erhalten?

In der Regel sollte die Monatsrate für das Darlehen nicht mehr als 35–40% des Nettoeinkommens betra­gen. Zu den Darlehenskosten kom­men zusätz­lich noch die mtl. Nebenkosten, die ja nach Lage des Hauses ca. 2,50 € pro qm aus­ma­chen. Diese Kosten werden bei einer knapp kal­ku­lier­ten Baufinanzierung oft ver­ges­sen oder die mtl. Belastung wird „schön gerechnet“.

Den richtigen Experten und Vermittler finden 

Günstige  Zinsen kön­nen Bauherr:innen über einen regis­trier­ten Vermittler von Baufinanzierungen fin­den, da diese Zugang zu Plattformen haben, auf denen Banken ihre aktu­el­len Konditionen hin­ter­le­gen. Welchen Zins Sie bekom­men, ent­schei­det eine Bank erst, wenn die Angaben zum Einkommen, Vermögen, Ihre beruf­li­che Situation und finan­zi­elle Verpflichtungen gemacht wur­den. Darüber hin­aus spielt die Bewertung der Immobilie eine wich­tige Rolle. 

Grundsätzlich gibt es klei­nere und grö­ßere Unternehmen, die Baufinanzierungen ver­mit­teln. Beide nut­zen die­sel­ben Vergleichsplattformen. Auch ein klei­ner, regio­na­ler Vermittler kann also eine Baufinanzierung kom­pe­tent beglei­ten. Allerdings ist es häu­fig schwer, die Kompetenz eines klei­ne­ren Vermittlers bei die­sem Thema einzuschätzen.

Auch die Hausbank oder Sparkasse kann Angebote vor­le­gen. Das soll­ten Sie jedoch erst dann anfor­dern, wenn Sie zuvor mit einem Vermittler gespro­chen haben und kon­kur­renz­fä­hige Angebote vorliegen.

Der Tipp von Matthias Dörsam:

Ein guter Vermittler nimmt im Vorfeld alle rele­van­ten Daten der Interessenten auf, damit die Banken zügig und mit so wenig Rückfragen wie mög­lich ein Angebot erstel­len kön­nen. Er bie­tet den Interessenten auch meh­rere Option in Bezug auf Tilgungsrate, Laufzeit und staat­li­che Förderprogramme an.

Klarheit bei Bereitstellungszins und Prüfung von Förderprogrammen:

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Die Bank geht in der Regel davon aus, dass Sie Ihren Darlehensbetrag mög­lichst bald abru­fen. Schließlich muss sie die­sen Betrag zur Auszahlung bereithalten.

Nach eini­gen Monaten ver­langt die Bank dann Bereitstellungszinsen auf den nicht abge­ru­fe­nen Betrag. Diese Zinsen lie­gen weit höher als der aktu­elle Darlehenszins.

Matthias Dörsam: Aktuell lie­gen die Bereitstellungszinsen (auf das noch nicht aus­ge­zahlte Geld) im Schnitt bei 0,3% pro Monat, sprich 3,6% p.a. Im Vorfeld sollte zusam­men mit dem Vermittler geprüft werden, wann wel­che Gelder fäl­lig sind, um dadurch eine zu lange bereit­stel­lungs­freie Zeit zu vermeiden.

Kommunen, Bundesländer und die staat­li­che Förderbank KfW unter­stüt­zen bestimmte Gruppen mit unter­schied­li­chen Programmen beim Kauf oder Bau einer Immobilie. Bei kom­mu­na­len Förderprogrammen ist das Ziel meis­tens, junge Familien in die jewei­lige Stadt oder Region zu locken oder sie dort zu hal­ten, indem ihnen das Bauen erleich­tert wird. Für die Förderprogramme gel­ten fast immer Einkommens- und Altershöchstgrenzen. Auch hier­bei kann der Finanzierungsexperte helfen.

Matthias Dörsam:
Förderungen der KfW oder Programme auf Länder- bzw. kom­mu­na­ler Ebene sind oft­mals ein Universum für sich, wel­che sich zusätz­lich im oft ste­ti­gen Wandel befin­den. Von daher ist es wich­tig, dass der Vermittler hier einen guten Überblick hat, damit alle zuste­hen­den Förderungen auch opti­mal genutzt werden kön­nen »> und damit den Kunden bares Geld einsparen.

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