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Die Mehrwertsteuersenkung ab Juli 2020 — Teil1

Die Mehrwertsteuersenkung ab Juli 2020 — Teil1

Mehrwertsteuersenkung ab Juli 2020 — Die Bedeutung für Ihre bestehenden Bauverträge

Am 3.6.2020 hat die Bundesregierung die Senkung der Mehrwertsteuer von 19% auf 16% beschlos­sen. Wir beschäf­ti­gen uns in die­sem Blogbeitrag mit der Frage, wel­che Auswirkung die Senkung der Mehrwertsteuer auf Ihre Verträge hat. Beachten Sie bitte jedoch, dass der Bundestag die­ser Entscheidung noch zustim­men muss.

Klausel zur Anpassung der Mehrwertsteuer beachten

Bauverträge haben übli­cher­weise eine Klausel zu Anpassung der Mehrwertsteuer. Diese sieht dann häu­fig so aus:

Der Preis ist ein Festpreis ein­schließ­lich der gesetz­li­chen Mehrwertsteuer in Höhe von zur Zeit 19 %. Erhöht sich nach Vertragsabschluss die Mehrwertsteuer, so ändert sich der Festpreis entsprechend.”

Diese Klausel benach­tei­ligt einen Verbraucher erheb­lich, da sie eine ein­sei­tige, für den Unternehmer güns­tige Regelung ent­hält und dürfte des­halb unwirk­sam sein.

Die Folge sollte des­halb sein:
Der Unternehmer muss die Senkung der Mehrwertsteuer ab Juli 2020 an Sie als pri­vate Bauherren wei­ter­ge­ben, auch wenn die oben genannte Klausel nur die Steuererhö­hung erwähnt.
Die Anpassung muss sich selbst­ver­ständ­lich auch auf eine Anpassung nach unten beziehen.

Wenn die geplante Senkung der Mehrwertsteuer tat­säch­lich in Kraft tritt, kön­nen Sie als pri­vate Bauherren also 3 % spa­ren. = Beachten Sie auch unse­ren neue­ren Blogbeitrag zur Mehrwertsteuersenkung.

Unser Quick-Tipp:
Schon heute soll­ten Sie sich diese Klausel in Ihrem Bauvertrag genau anschauen und gege­be­nen­falls anwalt­lich prüfen las­sen, ob bei Ihren Verträgen die Mehrwertsteuersenkung auf 16% berück­sich­tigt werden muss  — damit Sie für die Rechnungen ab Juli 2020 nicht zu viel zahlen.

Achtung:
Die Senkung betrifft vor­aus­sicht­lich nur die bis zum 1.7.2020 noch nicht erbrach­ten Leistungen, daher muss der genaue Wortlaut des Gesetzes abge­war­tet werden.

Wir blei­ben für Sie dran und infor­mie­ren Sie über Neuigkeiten zu die­sem Thema.
Neuer Blogbeitrag zur Mehrwertsteuersenkung seit 17.6.2020 online.

Unser Rat an private Bauherr*innen, die kurz vor der Unterzeichnung ihres Bauvertrages stehen:

Sollten Sie vor der Unterzeichnung Ihres Bauvertrages ste­hen, raten wir Ihnen, die­sen von einem Fachanwalt für Bau-und Architektenrecht prüfen zu las­sen. Warum Sie damit viel Geld spa­ren kön­nen, erfah­ren Sie hier.

Es gibt neue Informationen zur Senkung der Mehrwertsteuer ab Juli 2020. Button kli­cken und zum Update gelangen.

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Über 1.000 zufrie­dene Kunden haben bereits
an mei­nen Onlinekursen und Coachings teilgenommen!

Das Bautagebuch — Lästige Pflicht oder Segen für private Bauherren?

Das Bautagebuch — Lästige Pflicht oder Segen für private Bauherren?

Das Bautagebuch — Pflicht oder Kür für private Bauherren?

Zunächst ein­mal sei gesagt: Das Führen eines Bautagebuches ist eine ver­pflich­tende Grundleistung für Bauleiter und Architekten nach der HOAI.

Diese Grundleistung ein Bautagebuch zu füh­ren, ist in der Leistungsphase 8 ver­an­kert.
(Hier geht es übri­gens zu unse­rem Blogbeitrag über das Architektenhonorar und die HOAI mit allen Leistungsphasen)

Ein Bautagebuch ist des­halb nicht nur als „nice to have Leistung” Ihres Architekten oder Bauleiters zu ver­ste­hen, son­dern ein wich­ti­ges Dokument, in das Sie regel­mä­ßi­gen Einblick neh­men sollten!

Gute Gründe für ein eigenes Bautagebuch

Auch wenn für Sie als pri­vate Bauherren keine Pflicht zum Erstellen eines Bautagebuches besteht, raten wir Ihnen dringend, ein eige­nes Bautagebuch zu erstel­len. Noch bes­ser ist es, ein Tool oder eine Software zu nut­zen, das alle Beteiligten nut­zen kön­nen und über die nöti­gen Bautagebucheinträge hin­aus geht — viele gute Gründe spre­chen dafür, die inzwi­schen viel­fäl­ti­gen Funktionen der neuen Tools für sich zu nutzen.

Das Bautagebuch als Beweismittel

Sie bauen höchst­wahr­schein­lich nur ein­mal im Leben. So wird Ihr Eigenheimprojekt zu einem der wich­tigs­ten Projekte, die Sie je durch­füh­ren – Sie ste­cken viel Zeit, Kraft und Geld in Ihr Projekt und sind den­noch Laie auf dem Gebiet des Bauens.

Umso wich­ti­ger ist es, sich mit Experten und den rich­ti­gen Tools zu umge­ben, die Ihnen das Leben erleich­tern und im Notfall zu ihrem Recht ver­hel­fen kön­nen. Denn: Die Mängel auf pri­va­ten Baustellen stei­gen ste­tig an und werden immer komplexer.

Ein Bautagebuch unter­stützt Ihr Gedächtnis, doku­men­tiert, ver­wal­tet und ist im Notfall ein wich­ti­ges Beweismittel, wenn etwas schief geht.

Das nützliche Tool Bautagebuch kann viel mehr sein als “nur” ein Bautagebuch

Nicht nur bei Mängeln dient das Bautagebuch als wich­ti­ges Beweis- oder Hilfsmittel. Viele wich­tige Informationen, die auch lange nach Ihrem Einzug wich­tig werden kön­nen, werden im Bautagebuch doku­men­tiert. Dazu gehö­ren beispielsweise

  • Wo wur­den die Spiralen der Fußbodenheizung verlegt?
  • Wie ver­lau­fen die Stromleitungen in der Wand xy ?
  • Wie ver­lau­fen Rohre, Wasserleitungen usw.?
  • Stand an der Stelle xy eine Wand? (Vorher / Nachher Fotos)
Viele Nutzungsmöglichkeiten:

Bautagebücher kön­nen hand­schrift­lich, aber auch digi­tal geführt werden. Inzwischen gibt es viele sehr gute Software-Anbieter und Apps für Bautagebücher, die die Kommunikation auf Ihrer Baustelle posi­tiv beein­flus­sen kön­nen und mas­siv erleich­tern sodass Ihr Bautagebuch viel mehr als nur ein Bautagebuch ist. Ein Preis-Leistungsvergleich lohnt sich auf jeden Fall. Über die Wichtigkeit guter Kommunikation bzw. Kooperation am Bau haben wir ebenso einen Blogbeitrag geschrie­ben. Lesen Sie hier

Mehr als Bautagebuch bie­tet die App unse­res Kooperationspartners www.craftnote.de. Anschauen lohnt sich!

 

Was Ihr Kommunikations-Tool unter anderem können sollte — eine unsortierte Auswahl:
  • keine Schulung / zeit­fres­sende Einführung nötig
  • Textmodul mit Textbausteinen und Kopierfunktion vorhanden?
  • Suchfunktion / Hilfefunktion vorhanden?
  • Können Fotos inte­griert werden?
  • Können Dokumente (Angebote, PDF-Dateien) gespei­chert und ggf. gerä­te­un­ab­hän­gig evtl. in der Cloud abge­legt werden?
  • Können Kommentare / Notizen pro­jekt­be­zo­gen hin­ter­legt werden?
  • Ist eine Verknüpfung zu einem E‑Mail Anbieter mög­lich oder kön­nen Sie direkt aus Ihrem Tool her­aus E‑Mails versenden?
  • Können Telefon — Kontaktlisten ange­legt werden?
  • Können To-Do Listen ange­legt werden?
  • ist die Software oder App gerä­te­un­ab­hän­gig verfügbar?

 

Zu guter Letzt dient ein Bautagebuch Ihrer per­sön­li­chen Erinnerung, was Sie alles geschafft haben: Das Projekt Ihres Lebens!

 


 

Damit Sie Ihr Lebensprojekt kri­sen­frei umset­zen kön­nen, ist jedoch mehr als ein Bautagebuch oder Kommunikationstool nötig.

Wir haben das pas­sende Angebot für Sie!

Starten Sie gut vorbereitet mit dem nöti­gen Wissen in Ihr Projekt und über­las­sen Sie nichts dem Zufall. Wir machen Sie fit dafür!

Zeitschrift Häuser: Interview mit Manuela Reibold-Rolinger

Zeitschrift Häuser: Interview mit Manuela Reibold-Rolinger

Guter Rat ist nicht teuer: Der Bau eines Hauses ist ein Großprojekt und gelingt besser mit Unterstützung!

Voller Stolz hal­ten wir die aktu­elle Ausgabe (05I2019) der Zeitschrift Häuser in Händen. Darin spricht BAUGLÜCK Gründerin Manuela Reibold-Rolinger offen dar­über, was Bauherren beher­zi­gen soll­ten, um Streit mit Handwerkern, Bauträgern oder Architekten vermeiden zu kön­nen. Vieles spricht näm­lich gegen ein gericht­li­ches Vorgehen! 

Ein Zuhause schaffen” lautet das Titelthema dieser tollen HÄUSER Ausgabe.

Dahinter ver­ber­gen sich neben dem Interview mit Manuela Reibold-Rolinger zudem 3 wun­der­bare Berichte über Bauherren, die erzäh­len, wie ihre Träume zu Häusern wur­den sowie ein auf­schluss­rei­ches Interview mit Thomas Penningh vom Verband Privater Bauherren, der aus­führ­lich erklärt, wie man ohne Pleiten, Pech und Pannen zu sei­nem Traumhaus kommt.

Was bedeutet bauseits eigentlich? Achtung, versteckte Mehrkosten im Bauvertrag

Was bedeutet bauseits eigentlich? Achtung, versteckte Mehrkosten im Bauvertrag

Über die Verwendung und Bedeutung des Begriffes bauseits in Ihren Bauverträgen

Das Wort „bau­seits“ fin­det man gar nicht so sel­ten in Bauverträgen. Viele Verbraucher:innen wis­sen jedoch gar nichts mit dem Begriff anzu­fan­gen. Deshalb wird das Wörtchen “bau­seits” oft­mals falsch inter­pre­tiert oder gleich ganz überlesen.

Bauseits” gehört des­halb für mich in die Kategorie: “von Bauherren immer wie­der falsch ver­stan­den”. In die­sem Blogbeitrag schen­ken wir “bau­seits” des­halb die Aufmerksamkeit, die ihm gebührt, denn wird ihm keine Beachtung geschenkt, kann das weit­rei­chende Folgen für Sie haben. So haben Sie “bau­seits” in Ihrem Bauvertrag zu ver­ste­hen und ein­zu­ord­nen können:

Bauseits und seine Definition

Ein Blick in den Duden macht eigent­lich alles klar:
“bau­seits” — Adverb — 1. an die, zur Baustelle; bei …2. vom Bauherrn auszuführen”.

Die Definition bringt es auf den Punkt. Der Bauherr hat diese Leistung aus­zu­füh­ren und…zu bezahlen.

Dennoch gehen viele Bauherren von fal­schen Voraussetzungen aus. Ein Irrtum, der sie in finan­zi­elle Schwierigkeiten brin­gen kann, wenn Sie die Kosten für die ent­spre­chen­den Arbeiten nicht ein­kal­ku­lie­ren. Bitte ach­ten Sie daher unbe­dingt auf die Formulierungen in Ihrem Bauvertrag und befra­gen bei Unklarheiten einen unab­hän­gi­gen Sachverständigen dazu.

Bauseits” suggeriert, dass die Baufirma diese Arbeiten übernimmt

Dem Laien sug­ge­riert die Verwendung des Begriffes “bau­seits”, dass die Baufirma diese Arbeiten über­nimmt. Viele Bauherren ver­ste­hen das Wort bau­seits als im Risikobereich des bau­aus­füh­ren­den Unternehmers ste­hend und das ist genau falsch!

Mit dem Wort „bau­seits“ ver­sucht der Unternehmer oft typi­sche Maßnahmen, die in sei­nem Tätigkeitsfeld lie­gen, den Bauherren durch den Vertrag auf­zu­er­le­gen, um Kosten zu sparen.

Welcher Baulaie geht denn davon aus, dass genau das Gegenteil der Fall ist? Doch die­ser Irrtum kann teuer für Sie werden, denn alle mit “bau­seits” gekenn­zeich­nete Aufgaben sind Arbeiten, die Sie selbst ver­an­las­sen und über­neh­men müs­sen. Und nicht nur das, die Kosten für diese Arbeiten sind in den im Bauvertrag kal­ku­lier­ten Kosten nicht enthalten, son­dern müs­sen zusätz­lich bezahlt werden.

Hier typi­sche Arbeiten, die in der Regel „bau­seits zu erle­di­gen sind“ und immer von den Bauherr:innen zusätz­lich bezahlt werden müssen:

Das ist meine kleine, feine Liste über typisch bauseitige Arbeiten:

  • Erdarbeiten, den Aushub ent­sor­gen oder lagern, Baustellenzufahrt…bauseits
  • Lieferung des Baustroms, Bautoilette und Bauwassers…bauseits
  • Herstellung der Hausanschlüsse…bauseits
  • Verlegung sämt­li­cher Hausanschlüsse für Ver- und Entsorgungseinrichtungen…bauseits
  • Außenanlagen, soweit diese nicht aus­drück­lich als Leistung in der Baubeschreibung…baus…
  • Baugenehmigungen, amtl. Einmessung des Gebäudes, so weit nicht im Vertrag enhalten
  • Katasterpläne für den Bauantrag und evtl. Einmessungen von Bepflanzungen,
  • Bodengutachten oder Vorbereitung des Baugrundstückes (Rodung, Auffüllungen)
  • Wasserhaltung, falls in der Baugrube Wasser vor­ge­fun­den wird. Das kann viele 1000 Euro kosten.
  • Betonfugen ver­spach­teln vor Malerarbeiten
  • Beheizung des Gebäudes bis zur Übergabe –> Die teure Strombeheizung im Winter zahlt der Bauherr also zusätzlich.
  • Keller- und Bodenplattendämmung sind bau­seits zu erbrin­gen –> Auch damit rech­nen Bauherren nicht, wenn sie ein ver­meint­lich „schlüs­sel­fer­ti­ges“ Haus kaufen. Damit es auf der Baustelle wei­ter­geht, akzep­tie­ren viele zäh­ne­knir­schend die Mehrkosten.

Kosten kennen und verhandeln

Sie tap­pen nicht in diese Mehrkostenfalle, wenn Sie die Kosten vor Unterzeichnung Ihres Bauvertrages ken­nen und verhandeln.

Wenn Sie sol­che Formulierungen in Ihrem Bauvertrag fin­detn, soll­ten Sie Ihr “güns­tigs­tes Angebot” für Ihr Traumhaus noch­mals mit den Mehrkosten durch­rech­nen und ver­glei­chen. Denn mög­li­cher­weise ist die­ses Angebot am Ende gar nicht das güns­tigste Hausangebot, das Ihnen vorliegt.

Baustrom und ‑wasser gehört zu den Leistungen, die Ihnen der Bauunternehmer schuldet

Eigentlich schul­det der Bauunternehmer den Bauherren die Errichtung des Hauses und dazu gehört natür­lich auch der Baustrom und das Wasser, das der Unternehmer benö­tigt, um das Haus zu errich­ten, das heißt, Bauwasser und Baustrom und das Bereithalten sind urei­gene Unternehmeraufgaben, die nicht auf den Bauherren abge­wälzt werden dür­fen. Dennoch wird immer wie­der ver­sucht diese Kosten den Bauherren unterzujubeln.

FAZIT: Lesen Sie Ihren Bauvertrag genau

Eigentlich schul­det der Bauunternehmer Ihnen die Errichtung des Hauses und dazu gehört natür­lich auch der Strom und das Wasser, das der Unternehmer benö­tigt, um das Haus zu errich­ten. Das bedeu­tet, Bauwasser und Baustrom sowie das Bereithalten, sind urei­gene Unternehmeraufgaben, die nicht auf Sie als Bauherr:in abge­wälzt werden dürfen.

Damit Sie Ihr Bauvorhaben gelas­sen starten kön­nen, benötigen Sie einen voll­stän­di­gen, ver­brau­cher­freund­li­chen, aus­ge­wo­ge­nen und fai­ren Bauvertrag.

Durch die Prüfung Ihres Bauvertrages las­sen sich neben den ver­steck­ten “Bauseits-Fallen” wei­tere andere Klauseln auf­de­cken, die recht­lich unzu­läs­sig sind und den­noch häu­fig in Bauverträgen vor­kom­men. Verbraucherfeindlich sind bei­spiels­weise auch Klauseln, die Gewährleistungsfristen ein­kür­zen, Sicherheitsleistungen ein­schrän­ken oder Zahlungspläne vor­schrei­ben, die unaus­ge­wo­gen zu Ihrem Nachteil aus­ge­legt werden können.

»> Hier erfah­ren Sie mehr Informationen über die Prüfung Ihres Bauvertrages durch meine Kanzlei.

Mein Versprechen: Wir fin­den alle ver­brau­cher­feind­li­chen Klauseln und las­sen diese in Ihrem Vertrag anpassen.

Übrigens: Schauen Sie bei Ihrem Fertighausvertrag besonders genau hin:

Die aller­meis­ten Fertighaushersteller bie­ten ihre Häuser ohne Bodenplatte oder Keller an. Davon ist nicht nur abzu­ra­ten, weil es hier in den Schnittstellen zwi­schen der Bodenplatte durch einen Drittunternehmer und dem Fertighaus des Herstellers in der Regel zu Problemen kommt- eine Abweichung von nur 2 cm kann schon dazu füh­ren, dass Ihr Haus nicht gestellt werden kann!

Es gibt hier auch fol­gen­des Problem:

Wenn im Vertrag steht- und das kommt tat­säch­lich vor- , dass die Keller- und Bodenplattendämmung „bau­seits“ zu erbrin­gen ist, so müs­sen Sie wissen:

Ohne Dämmung funk­tio­niert der Hausbau nicht. Sie ist wich­ti­ger Bestandteil der Energieberechnung des Hauses und tech­nisch sehr anspruchs­voll. Bei Fertighäusern werden Keller/ Bodenplatten nicht mit ange­bo­ten und dann der Keller/Bodenplatte von klei­ne­ren und uner­fah­re­nen Firmen her­ge­stellt, die ein güns­ti­ges Angebot für die Betonarbeiten vor­ge­legt haben.

Diese Unternehmer sehen immer nur ihr eige­nes Gewerk und nicht das Haus als Ganzes: Unterschreiben Sie als uner­fah­re­ner Bauherr:In ein sol­ches (unvoll­stän­di­ges) Angebot und stel­len dann ‑zu spät- fest, dass die Dämmung fehlt, müs­sen Sie einen sehr teu­ren Nachtrag bezahlt.

Auf diese Risiken wei­sen die Fertighaushersteller lei­der nicht hin. Oft lässt man den Kunden ins „offene Messer lau­fen“ und reibt sich schon vor Beginn des Bauvorhabens in die Hände, da man sich schon auf das „gesal­zene“ Nachtragsangebot freut.

Das ist keine Erfindung, für die­sen Blogbeitrag von mir, son­dern bit­tere Wahrheit.

Mein Tipp:

Wenn Sie Ihren Bauvertrag vom Unternehmer erhal­ten, unter­schrei­ben Sie kei­nes­falls direkt, son­dern neh­men Sie ihn mit nach Hause, lesen Sie ihn auf­merk­sam durch und unter­strei­chen Sie mit einem Stift das Wort „bau­seits“. Hand aufs Herz: Wie oft kommt der Begriff in Ihrem Bauvertrag vor?

Meine Erfahrung zeigt:

Verträge, die das Wort „bau­seits“ mehr als 3x enthalten und die Zusatzkosten darin nicht schrift­lich auf­ge­führt sind, ber­gen ein gro­ßes Risiko, in die “Bauseits-Falle” zu tappen.

Wenn Sie von mir vor Vertragsunterzeichnung bera­ten werden, weise ich immer wie­der dar­auf hin, dass die Baufirmen ihre Angebote „vom Schreibtisch aus“ machen. Meist wurde das Grundstück nicht in Augenschein genom­men oder die Anfahrt oder der Kranplatz geprüft.

Baureife des Grundstückes = bauseits zu erbringen:

Da Sie für die Baureife des Grundstückes “bau­seits” zu sor­gen haben, kommt es auch hier immer wie­der zur Problemen:

Mit die­sen Klauseln wälzt der Hersteller bewusst und in Kenntnis die Kosten Freimachung als auch das Risiko, auf Sie als Bauherrn ab. Es ist fast immer so, dass die Arbeiten auf einem vor­mals bebau­ten Grundstück deut­lich umfang­rei­cher aus­fal­len kön­nen als ver­spro­chen. Alles, was dann nicht genau im Bauvertrag gere­gelt ist, muss als Nachtrag geson­dert ver­gü­tet werden. Auch hier kommt es wie­der mal nur „bau­seits“ zu erheb­li­chen Mehrkosten.

Auch fol­gen­des Beispiel ist typisch:

Steht in der Leistungsbeschreibung oder im Vertrag, dass „bau­seits“ die Beheizung des Objektes bis zur Übergabe erfol­gen muss, wird Ihnen hier­durch die Beheizung bis zur Übergabe übergestülpt.

Das birgt eine große Gefahr für Schimmel und im Notfall muss eine Strombeheizung bezahlt werden. Besonders in den Wintermonaten wird das sehr teuer. Hier machen es sich die Firmen oft­mals leicht und über­tra­gen das Risiko durch eine undurch­sich­tige Vertragsgestaltung auf Sie, die pri­va­ten Bauherr:innen. Lassen Sie das nicht zu!

Ich könnte diese Beispiele sei­ten­weise fortsetzen…..Gleichzeitig möchte ich hier an Ihre Aufmerksamkeit und Wachsamkeit appellieren.

Lesen, ver­ste­hen, umset­zen und schluss­fol­gern, das ist das, was Sie als Bauherren leis­ten kön­nen soll­ten und zwar genau in die­ser Reihenfolge. Ohne Expertenrat und eige­nes Wissen ist das mei­ner Meinung nach nicht möglich.

Sie möch­ten bald mit ihrem Traumausprojekt starten? Dann ver­rate ich Ihnen mei­nen Königsweg, zu dem wir gerne bei­tra­gen möch­ten. Mit die­ser Erfolgs-Strategie kom­men Sie sicher zu Ihrem Bauglück:

  1. Starten Sie mit der Teilnahme an einem unse­rer Gratis-Webinare » Unten kos­ten­los anmelden. 

  2. Nehmen Sie an mei­nem Online-Kurs Bauherrenführerschein teil und werden Mitglied einer groß­ar­ti­gen Community » Weitere Informationen zum Kurs 

  3. Lassen Sie Ihren Bauvertrag vor Ihrer Unterzeichnung prüfen » Zur Vertragsprüfung
  4. Ziehen Sie einen unab­hän­gi­gen Sachverständigen zu Rate. » Als Teilnehmer:in des Bauherrenführerscheines emp­fehle ich Ihnen einen Sachverständigen in Ihrer Nähe!

Bauabnahme: Von privaten Bauherren unterschätzt!

Bauabnahme: Von privaten Bauherren unterschätzt!

Bauabnahme — von privaten Bauherren immer unterschätzt

Unterschätzen Sie die Bauabnahme nicht — das emp­fehle ich Ihnen, weil ich in mei­ner Kanzlei für Bau-und Architektenrecht täg­lich pri­vate Bauherren vor mir habe, die genau das getan haben und sie die Bedeutung der Abnahme ein­fach nicht ken­nen. Auch ist Ihnen die Wirkung oft­mals nicht klar. Oft ist auch das Gegenteil der Fall, sie haben sogar Angst davor, weil sie ihre Rechtsposition nicht ken­nen. Bitte neh­men Sie sich mei­nen Tipp zu Herzen und berei­ten Sie sich auf die Bauabnahme gut vor. Manuela Reibold-Rolinger, Fachanwältin für Bau-und Architektenrecht.

Die Bauabnahme hat eine große Wirkung im Bauprozess.

Beispielsweise ist die Baubabnahme Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung genau der Zeitpunkt, von dem sich das soge­nannte Erfüllungsstadium in ein Abrechnungsstadium wandelt.

Das klingt kompliziert?

Das ist nicht der Fall, wenn Sie sich gut auf die Abnahme vor­be­rei­ten. Generell emp­feh­len wir pri­va­ten Bauherren dringend, sich auf ihr gesam­tes Projekt, gleich ob Hausbau, Wohnungskauf oder eine umfang­rei­che Sanierung eines Hauses wirk­lich gut vorzubereiten.

Manuela Reibold-Rolinger hat dazu den Online-Kurs BAUHERRENFÜHRERSCHEIN entwickelt.

Darin zeigt Sie Ihnen von A‑Z im Details, Ihnen im Detail, was die essen­ti­el­len Punkte sind, die sie in Ihrem Projekt beachten müs­sen, um gra­vie­rende Fehler zu vermeiden. So kön­nen Sie ohne Stress und Baukrisen mit Freude ihr Projekt erle­ben und hal­ten oben­drein ihr Budget ein. Sie ler­nen auch, was Sie beachten müs­sen, um Ihre Bauabnahme erfolg­reich zu absol­vie­ren. Versprochen!
Wozu Sie die­sen Kurs benötigen und was er beinhal­tet, erfah­ren Sie hier.

Werden Sie bauglücklich!

Private Bauherren 2019-Bautrends und ihre Folgen

Private Bauherren 2019-Bautrends und ihre Folgen

Die Bautrends 2019 und ihre Folgen für pri­vate Bauherren — das möch­ten wir Ihnen heute in unse­rem Artikel auf­zei­gen. Was einer­seits gut für die Wirtschaft ist, hat nega­tive Folgen für pri­vate Bauherren.

Aber von Anfang an:
Die gute Nachricht ist, dass pri­vate Bauherren mehr als 80 Milliarden Euro im Jahr für die Errichtung einer Wohnimmobilie aus­ge­ben.  Damit sind Sie, liebe pri­vate Bauherren nach wie vor einer der wich­tigs­ten Wirtschaftsfaktoren des Landes. Aber wel­che Auswirkung hat das und wel­che nega­ti­ven Folgen resul­tie­ren daraus?

Zu den Zahlen: Diese sind laut des Statistischen Bundesamtes im Wohnungsbau rück­läu­fig bis sta­gnie­rend (-3,4% weni­ger Baugenehmigungen für Wohnungen als im Vorjahreszeitraum von Januar bis März), der Bau von Einfamilienhäusern ist jedoch unge­bro­chen wei­ter im Trend. Demnach wur­den 2,3 % mehr Einfamilienhäuser geneh­migt. Quelle: Statistisches Bundesamt

Welche Auswirkungen hat der Bauboom für private Bauherren?

Der Bauboom wirkt sich nicht nur posi­tiv aus, son­dern hat vor allem für pri­vate Bauherren auch nega­tive Auswirkungen auf ihr Eigenheimprojekt.:
Es wird teuer, bei gleich­blei­ben­der Qualität der Bauleistung. Das heißt, man bezahlt zwar mehr, bekommt aber keine höher­wer­tige Leistung vom Unternehmer. Deshalb ist es beson­ders für Sie als pri­vate Bauherren heut­zu­tage wich­tig, sehr genau zu wis­sen, was in Ihrem Bauvertrag steht und was vom Unternehmer geschul­det ist!

Trend: Tiny Home — grösser bauen ist nicht gleich besser:

Viele Bauherren haben noch nicht erkannt, dass grö­ßer zu bauen nicht auch bes­ser ist. Im Gegenteil, das ist nicht mehr zeit­ge­mäß. Auch die­ser Trend ist erkenn­bar: Es gibt eine hohe Nachfrage nach Tiny Houses und Fertighäusern in Komplettbauweise. Lesen Sie dazu auch unse­ren Blogbeitrag.

Trend: Nachhaltiges Bauen führt teils zu hohen Kostensteigerungen:

Nun, es muss schnell gehen, es muss kos­ten­güns­tig sein und den­noch nach­hal­tig. Dass es eine so hohe Nachfrage gibt, führt auto­ma­tisch zu einer erheb­li­chen Kostensteigerung.

Explodierende Grundstückspreise:

Explodierende Grundstückspreise und feh­lende Baugrundstücke sind vor allem in Ballungsgebieten keine Seltenheit. Hier ist ein wei­te­rer, nega­ti­ver Trend erkenn­bar: Immer häu­fi­ger wird der Verkauf eines Grundstücks an den Bauvertrag gekop­pelt. So bestim­men die Unternehmer die Marktpreise und setz­ten die Bauherren finan­zi­ell und fak­tisch unter Druck. Seien Sie des­halb vor­sich­tig, und infor­mie­ren sich genau über Ihren Bauvertrag. Womit wir beim nächs­ten Trend wären:

Trend: Fehler in Bauverträgen:

Mehr als 1 Jahr nach Inkrafttreten des neuen Bauvertragsrechts  wei­sen die Bauverträge nach wie vor große Fehler auf, die sich nach­tei­lig auf die Eigenheimprojekte aus­wir­ken — bis hin zu exis­ten­ti­el­len Krisen. Deshalb soll­ten Sie genau wis­sen, was in den Verträgen steht und das Kleingedruckte nicht nur lesen, son­dern auch ver­ste­hen können.

Aus den oben genannten Gründen hat Manuela Reibold-Rolinger, Fachanwältin für Bau-und Architektenrecht mit BAUGLÜCK für Sie den Online-Kurs BAUHERRENFÜHRERSCHEIN entwickelt:

  • Der BAUHERRENFÜHRERSCHEIN berei­tet Sie gut auf Ihr Eigenheimprojekt vor,
  • zeigt auf, wie Sie sich vor Baukrisen schützen
  • ver­mit­telt, wie Sie kein unnö­ti­ges Geld aus dem Fenster werfen,
  • erklärt, was Sie tun müs­sen, um keine Angst vor Mängeln haben müssen
  • und nicht über­vor­teilt werden.

Der Bauherrenführerschein ist Ihr siche­rer Begleiter durch Ihr Bauprojekt.
Mit unse­rem 3 Säulen Erfolgsprogramm werden Sie zum per­fekt vor­be­rei­te­ten Bauherren — gleich, ob Sie ein Haus bauen, eine Immobilie sanieren oder eine Wohnung kaufen.

rocket icon Mehr Infos zu unserem Online-Kurs BAUHERRENFÜHRERSCHEIN

 

Schlüsselfertig — bedeutet das pauschal und einzugsbereit bauen?

Schlüsselfertig — bedeutet das pauschal und einzugsbereit bauen?

Schlüsselfertig — bedeutet das pauschal und einzugsbereit bauen?

Was Sie als Bauherr zum Begriff “schlüsselfertig” wissen müssen:

 

Wenn man im Wörterbuch den Begriff  schlüs­sel­fer­tig ein­gibt, erhält man diese Information:

schlüs·sel·fer·tig

/ˈʃlʏsl̩fɛrtɪç,schlǘsselfertig/

Adjektiv

(in Bezug auf neue Häuser und Wohnungen) völ­lig fer­tig­ge­stellt und bezugsbereit.

 

Da denkt man doch als Bauherr: Genau das will ich haben, oder?

Leider kann man sich aber auf die­sen Begriff auf kei­nen Fall ver­las­sen, denn: Wenn das Leistungsverzeichnis nicht voll­stän­dig ist, ist der Rechtsstreit mit dem Unternehmer bereits vorprogrammiert.

Das müssen Sie zum Begriff “schlüsselfertig” wissen:

Da in der Regel neben der in den Angebotsunterlagen ange­bo­te­nen schlüs­sel­fer­ti­gen Bauererrichtung eine Bau- und Leistungsbeschreibung ver­ein­bart wird, ist die Leistungspflicht des Unternehmers und der ver­ein­barte Festpreis kei­nes­falls pau­scha­liert. Das heisst konkret: 

Es gilt nur das, was im Einzelnen vereinbart wurde.

Fast immer erge­ben sich bei einer unge­nauen und unvoll­stän­di­gen Bau- und Leistungsbeschreibung, trotz der ver­spro­che­nen schlüs­sel­fer­ti­gen Errichtung, für die Bauherren unvor­her­ge­se­hene Mehrkosten.

Der Kontext des Vertrages ist heranzuziehen — das machen die Gerichte klar:

Die Gerichte machen klar, dass bei der Auslegung des Begriffs „schlüs­sel­fer­tig“ der kom­plette Vertragsinhalt her­an­zu­zie­hen und ent­spre­chend aus­zu­le­gen ist.

Wenn eine Leistung als „schlüs­sel­fer­tig“ ange­bo­ten ist, bedeu­tet das nicht auto­ma­tisch, dass der Unternehmer eine grund­sätz­lich kom­plett pau­scha­lierte Leistungspflicht hat. Und: Der Inhalt einer Leistungsverpflichtung des Bauunternehmers erschließt sich nicht aus einem phra­sen­hafte Begriff wie „schlüs­sel­fer­tig” oder „kom­plett“, son­dern aus dem Kontext des gesam­ten Vertrages!

In der Regel wird neben der Formulierung „schlüs­sel­fer­tig“ auch eine Leistungsbeschreibung ver­ein­bart. Der Vertrag ist dann so aus­zu­le­gen, dass anhand aller Vertragsunterlagen und unter Berücksichtigung aller Umstände des Vertragsabschlusses Rechnung zu tra­gen ist.

In der Regel ist keine pauschalierte Leistung vereinbart!

In den meis­ten Fällen ist aber keine pau­scha­lierte Leistung ver­ein­bart. Die Folge: Vom Unternehmer ist nur das ver­trag­lich geschul­det, was in der Bau- und Leistungsbeschreibung enthalten ist.

Für den Laien schwer zu erkennen:

Für einen Laien ist es schwer, zu erken­nen, ob das, was münd­lich ver­spro­chen wurde tat­säch­lich auch in der Leistungsbeschreibung enthalten ist. Umso wich­ti­ger ist es, bei der Vorbereitung des eige­nen Bauvorhabens daran zu den­ken, die rich­ti­gen Experten mit ins Team zu holen.

Das Herzstück Ihres Eigenheimprojektes ist die Bau-und Leistungsbeschreibung:

Die Gestaltung des Herzstücks des Vertrages, der Bau- und Leistungsbeschreibung, ist der wich­tigste Meilenstein beim Bauen.
Dort als Bauherr ver­ant­wor­tungs­voll mit­zu­wir­ken, den Inhalt ver­ste­hen, umset­zen und für sich ent­schei­den, ob der zu zah­lende Preis für die ver­ein­barte Leistung ange­mes­sen ist, ist ein span­nen­der und berei­chern­der Prozess.

Sie haben die Wahl!

Jeder Bauherr hat die Wahl zu ent­schei­den, ob er die Weichen sei­nes Bauvorhabens selbst stellt, oder ob er die „es wird schon gut gehen”- Schiene fährt.

4 essentielle Tipps von Manuela Reibold-Rolinger-
Damit Sie einen Bauvertrag unterschreiben, der rechtssicher ist:

 

Tipp 1:

Ziehen Sie VOR Unterzeichnung des Bauvertrages einen baubegleitenden Qualitätskontrolleur hinzu. Er ana­ly­siert die ange­bo­tene Baubeschreibung mit dem Ziel, Unklarheiten aus­zu­räu­men und die Baubeschreibung für Sie als Bauherren ver­ständ­lich zu machen.

Tipp 2:

Definieren Sie selbst, was der gewünschte Vertragsinhalte ist.

Tipp 3:

Konkretisieren und gestal­ten Sie Ergänzungen der Baubeschreibung gemein­sam mit dem Unternehmer und dem hin­zu­ge­zo­ge­nen Fachmann.

Tipp 4:

Unterschreiben Sie nur einen Vertrag, wenn Sie das, was in der Baubeschreibung enthalten ist, wirk­lich ver­ste­hen und aus Ihrer Sicht voll­stän­dig ist.

Zugegeben: Die Prüfung und Ergänzung der Bauleistungsbeschreibung erfor­dert eine gewisse Anstrengung. Sie lohnt sich jedoch, da nur die kon­krete und voll­stän­dige Baubeschreibung vor Überraschungen schützt.

Die bes­ten Verträge sind bekannt­lich die, die nach Unterzeichnung nicht zur Definition des Vertragsgegenstandes noch­mals aus der Schublade geholt werden müs­sen. Denn: 

Verträge sind zum Vertragen da!